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NWZonline.de Region Wilhelmshaven

MUSIK: Knackiger Jägerchor sorgt für Begeisterung

29.09.2009

Wilhelmshaven/zy Den Gefangenenchor aus der Oper „Nabucco“ von Giuseppe Verdi einmal mit einem richtigen Sinfonieorchester, sozusagen in Originalbesetzung, zu singen, dieses große Vergnügen haben nicht viele Laienchöre. Der Wilhelmshavener Männerchor hat sich am Freitagabend dieses Vergnügen gegönnt, und dann auch noch mit einem Orchester mit guter Klangkultur: dem etwa 50-köpfigen Philharmonic Volkswagen Orchestra aus Wolfsburg unter der Leitung von Hans Ulrich Kolff. Die Aufführung fand vor rund 1000 Zuhörern in der Stadthalle statt.

Die Mitarbeiter des VW-Konzerns können offensichtlich nicht nur gute Autos bauen, sondern auch einen schönen Klang erzeugen. Und weil sich der Männerchor gut vorbereitet hatte, erlebte das Publikum ein abwechslungsreiches Konzert. Und das alles für einen guten Zweck, denn der Erlös des Konzertes ist für die Kinderklinik des Reinhard-Nieter-Krankenhauses gedacht.

Eröffnet wurde der musikalische Reigen mit der klanglich delikat gespielten Ouvertüre Nr. 3 zur Oper „Fidelio“ von Ludwig van Beethoven. Anschließend bewies der Chor mit drei a-cappella-Werken von Franz Abt – Waldandacht, Das Morgenrot und Im Abendrot – dass er nicht nur gut bei Stimme ist, sondern auch einfühlsam zu musizieren versteht. Mit dem „Kaiserwalzer“ von Johann Strauß Sohn wurde das Publikum in die Pause entlassen.

Nach der Ouvertüre zu Carl Maria von Webers Oper „Der Freischütz“, bei der es der Dirigent mit der Spannung nicht übertrieb, gelang dem Männerchor im Zusammenwirken mit den sehr gut disponierten Hörnern eine knackige Darbietung des Jägerchors aus derselben Oper. Dafür gab es viel Beifall.

Nach vier weiteren Solo-Beiträgen des Männerchores, in denen auch maritime Aspekte ihren Widerhall fanden, wehte abschließend die russische Seele durch den Saal. Das Orchester spielte erst die technisch anspruchsvolle Ouvertüre Solennelle op. 49 von Peter Iljitsch Tschaikowskij und als Zugabe „Pump and Circumstances“ des englischen Komponisten Edvard Elgar.

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