Wilhelmshaven
/SG
Das Projekt für sozialpädagogische Wohnbegleitung („Wiwa“) wird wahrscheinlich Ende des Monats eingestellt. Das bestätigte Peter Siefken, Geschäftsführer der BeKa – Beratung, Kommunikation und Arbeit.Grund sei die vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales angekündigte Kürzung von Zuschüssen an das „Pro-Aktiv-Center“ für Sozial- und Arbeitsmarktintegration, mit denen sich der Bund bisher an diesem Beratungsprojekt beteiligt hatte. Ab Juli sollen es nur noch 28 500 Euro sein.
Mit den Kürzungen wäre das Pro-Aktiv-Center bei der BeKa an der Paul-Hug-Straße nicht mehr zu halten. Ein Funken Hoffnung bestehe aber noch, so der Erste Stadtrat und Sozialdezernent Jens Stoffers, der von einer Hängepartie spircht.
Von den Kürzungen der Zuschüsse wäre nicht nur die Pro-Aktiv-Außenstelle an der Paul-Hug-Straße betroffen, sondern indirekt auch „Wiwa“ als Teilprojekt der Jugendberufshilfe, das unter anderem sechs Übergangswohnungen für junge Volljährige bis 27 Jahren zur Verfügung stellte. 70 000 Euro benötigte die BeKa jährlich für das Hilfsangebot.
„Ohne die Außenstelle des Pro-Aktiv-Centers können wir „Wiwa“ nicht fortführen“, sagt Siefken. In Wilhelmshaven war das Projekt einmalig. Bis zu sechs junge Erwachsene konnten in den Übergangswohnungen direkt über dem Gemeinschaftsbüro betreut werden.
