Wilhelmshaven - Das wird ein Riesenangebot für Familien aus dem Oldenburger Land. Das Landeskulturfest, zu dem am 8. und 9. Juni ins Wilhelmshavener Pumpwerk eingeladen wird, bietet den erwarteten 20 000 Zuschauern ein volles Programm. Auf der Hauptbühne wechseln im Stundenrhythmus die Gruppen – von Rock bis Klassik, von Samba-Klängen bis Seemanns-Shantys reicht das vielseitige Angebot.

Künstlerische Leiterin ist wieder Gabriele Henneberg, die auch die bisherigen Kulturfeste der Oldenburgischen Landschaft organisierte. Alle zwei Jahre wird dieses Fest gefeiert. Für die Programm- und Organisationschefin immer wieder eine schöne Herausforderung: „Das macht einen Riesenspaß“, erläutert sie, wissend, welche Verantwortung auf ihren Schultern liegt.

Der besondere Charme des Angebots liegt unter anderem auch darin, dass es nicht die großen Stars sind, die das Zwei-Tage-Fest beherrschen, sondern zahlreiche ambitionierte Amateure, die mit hoch professioneller Qualität aufwarten und sich freuen, vor einem großen Publikum auftreten zu können.

Wilhelmshavens Kulturdezernent Dr. Jens Graul äußerte sich glücklich, dass das Landeskulturfest endlich in Wilhelmshaven, dem „preußischen Schaufenster des Oldenburger Landes“ stattfindet. Die Stadt Wilhelmshaven, ihre Museen und wissenschaftlichen Institute sowie zahlreiche Musikgruppen hätten sich gern an der Vorbereitung beteiligt.

Dafür bedankte sich am Dienstag auch Dr. Michael Brandt, Geschäftsführer der Oldenburgischen Landschaft, der den Veranstaltungsort Pumpwerk als ein Juwel der Region bezeichnete.

Brandt verwies darauf, dass das Fest nicht nur „gratis für die Besucher, sondern auch gratis für die Teilnehmer“ sei. Für die Auftritte gebe es kein Honorar, lediglich eine Kostenerstattung für die Anreise. Deshalb gelinge es auch, die Gesamtkosten für Technik, Gebühren und Verpflegung auf 65 000 Euro zu begrenzen.

Jürgen Westerhoff