Wilhelmshaven - Der Förderverein Kulturkirche im Stadtnorden i.G. hat „wieder ein richtig volles Programm. Wir hoffen, wir kriegen wieder ordentlich Zuspruch“, sagte die stellvertretende Vorsitzende Annette Eissing. Programmkoordinator Dr. Volker Pirsich fuhr fort: „In allen sechs Kirchen werden in den kommenden Monaten Veranstaltungen stattfinden. Als siebte ist die Neuapostolische Kirche an der Salzastraße als Partner und als Veranstaltungsort neu mit im Boot. Wir freuen uns sehr über diese Partnerschaft und sind im ökumenischen Sinn offen für weitere Interessenten.“

Es ist das dritte Halbjahresprogramm, am vierten wird gerade gearbeitet. Durch Partnerschaften mit bewährten Veranstaltungen wie dem VIBE-Festival, Klassik am Meer und der Wilhelmshaven Touristik & Freizeit GmbH (WTF) bespielen „wir dezidiert den Stadtnorden und haben ihn auf der Rechnung“, freute sich der Programmgestalter. So stehe für Samstag, 25. November, ein Oratorium in Sengwarden auf der Agenda. Ein Wermutstropfen sei, dass bei diesen überregionalen Partnern eine Kollekte nicht reiche, sondern Eintritt genommen werden müsse. Vorverkauf gebe es auch im Kirchenbüro Nord, Preußenstraße 45.

Die Spannweite der Kulturangebote reiche von geistlicher Musik mit engem Kirchenbezug bis zu kirchenunabhängigen, aber immer gut zur Kirche als Ort passenden Klängen. An alle Generationen sei gedacht, versicherten die Vorstandsmitglieder. So heiße es beim Familienkonzert am Sonntag, 5. November, in der Neuapostolischen Kirche an der Salzastraße „Der kleine Bach bleibt gerne wach“.

Wiederkehrend stehen Ensembles auf dem Programm, die teils schon seit vielen Jahren in die Kirchen gehören. Dazu gehören zum Beispiel die Harle Bigband, das Duo Hellmann und Denker, die „Free Voices“, der St. Georgs-Chor, Ensembles des Marinemusikkorps’ Wilhelmshaven, das Neue Wilhelmshavener Sinfonieorchester, „Beltane“, der Coro Piccolo und Birgit Brodisch.

Die Reihe „Eine Stunde in ...“ werde Sonntag, 10. September, in Neuengroden fortgeführt. Dr. Volker Pirsich wies besonders auf das Konzert von „Sattuma“ am Samstag, 23. September, in der Friedenskirche Fedderwardergroden hin. Das Ensemble reise auf Einladung der Deutsch-Finnischen Gesellschaft Niedersachsen aus Russisch-Karelien an. „Visa zu bekommen, war ein Problem“, erklärte der Programmverantwortliche.


Programm und Information stehen auf der Homepage des Fördervereins, deren Betreuung Thomas Heimerl übernahm.