Wilhelmshaven - Die „Seago Line“ öffnet im Jade-Weser-Port den wöchentlichen Feederdienst nach Russland für lokale und regionale Fracht. Ab dem 9. April können Verlader aus der Region sehr viel effizienter Märkte in Osteuropa, Skandinavien und im Baltikum bedienen, teilte die JWP Logistics Zone GmbH mit.
Axel Kluth, Geschäftsführer der JWP-Gesellschaften: „Wir freuen uns über die Entscheidung von Maersk, diesen Dienst für lokale Ladung zu öffnen. Damit wird deutlich, welch großes Umschlagspotenzial allein in dieser Region vorhanden ist.“
Bereits seit Inbetriebnahme des Hafens bietet „Seago Line“, eine Tochter der Maersk Line, den wöchentlichen „Russia Express Service L 16“ an. Mit dieser Anbindung an St. Petersburg und Kotka hat Maersk einen direkten Feederdienst für den ebenfalls im Jade-Weser-Port ansässigen Asien-Dienst der Asien-Europa-Route AE1 eingerichtet.
Die Öffnung der Linie bietet die Möglichkeit, die Märkte Osteuropas, des Baltikums und Skandinaviens über Wilhelmshaven zu bedienen. Damit, so Kluth, würden die logistischen Standortvorteile des Hafens betont.
Nutznießer des neuen Angebots sei auch die Nordfrost-Gruppe. Kluth erwartet in den Segmenten Feeder- und Short-Sea-Verkehre umgehend ein deutliches Wachstum der Umschlagsmengen.
