/hl
Es waren nur knapp zwei Jahre. Doch in diese Zeit fielen für den alten Kommandeur besonders zwei herausragende Ereignisse: Die Umstrukturierung der Zerstörerflottille in die Einsatzflottille 2. Und die Indienststellung der drei Fregatten der Klasse 124.Witthauer ist damit der letzte Kommandeur der Z-Flottille (KdZ)– und gleichzeitig der erste „KdEZ“, Kommandeur der Einsatzflottille 2.
Zum Abschied legte Witthauer seinem Nachfolger vor allem das Wohl der Soldaten ans Herz. Daneben müsse aber auch das Material – sprich der Zustand der Schiffe – stets im Auge behalten werden. Er unterstrich einmal mehr, dass künftig eine immer kreativere Einsatzplanung nötig sei.
Der Befehlshaber der Flotte, Vizeadmiral Hans-Joachim Stricker, lobte die Dynamik Witthauers, seine klaren Vorstellungen. Und hob eine Eigenschaft des scheidenden KdEZ hervor: „Er fühlte sich immer als Mitglied im Team und nicht als der, für den das Team arbeitet.“
Sein Werdegang prädestiniere Kapitän zur See Karl-Wilhelm Bollow zur Übernahme der Einsatzflottille in stürmischen Zeiten, so Stricker zur Vorstellung des Neuen.
Bollow skizzierte in seiner Rede kurz den weiteren Weg der Flottille; über die anstehenden Aufgaben und die besondere Verantwortung gegenüber den Soldaten sei er sich bewusst.
„Hanjo“ Witthauer hinterlässt gewiss positive Erinnerungen in der Stadt. Denn auch als „Privatmann“ hat er sich hier sehr wohl gefühlt und viele Freunde gefunden. „Der Abschied fällt mir sehr schwer“, bekennt er. Aber das sei typisch im Leben eines Soldaten – nach kurzer Zeit müsse man weiter.
