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NWZonline.de Region Wilhelmshaven

Methadon: SPD meldet sich zu Wort

22.01.2010

Wilhelmshaven/SG In der Diskussion um eine bedarfsorientierte Versorgung drogenkranker Menschen mit Methadon (die NWZ berichtete) hat der SPD-Kreisvorsitzende Helmut Stumm zum schnellen Handeln aufgerufen und die zuständige Kassenärztliche Vereinigung (KV) aufgefordert, umgehend die Voraussetzungen für die ambulante Methadonversorgung in der Stadt zu schaffen. Die Alternative sei die Rückkehr in die Drogenszene. Es könne nicht sein, dass die KV ihren Aufgaben nicht gerecht werde und dabei nicht nur „immense Folgekosten“ riskiere, sondern auch das Leben der Betroffenen, so Stumm.

Zuvor hatte schon Oberbürgermeister Eberhard Menzel die KV kritisiert. Diese wies die Vorwürfe entschieden zurück und sieht auch die Kommune bei der Problemlösung in der Pflicht.

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