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NWZonline.de Region Wilhelmshaven

AUSSCHUSS: Methadonvergabe: Die Zeit drängt

24.10.2009

Von Walburg Dittrich

Wilhelmshaven Das Thema Methadonvergabe war zusätzlicher Tagesordnungspunkt in der Sitzung des Ausschusses für Soziales und Gesundheit. Nächste Woche ist es Thema im Rat.

„Ich befürchte eine Zunahme von Hartdrogenkonsum und Dealerei in der Stadt“, begründete Sabine Gastmann (SPD) ihren Antrag, das Thema Methadon zusätzlich auf die Tagesordnung zu setzen. Die Zeit dränge, denn einer der beiden Mediziner, die zurzeit noch die Versorgung der Suchtpatienten mit der Ersatzdroge Methadon sicherstellen, will – wie berichtet – am 31. Oktober aufhören, wenn nicht schnell eine dauerhafte Lösung gefunden wird.

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Um diese „dauerhafte Lösung“ ringe man schon seit Jahresbeginn, erläuterte 1. Stadtrat und Sozialdezernent Jens Stoffers. Bereits bei einer Besprechung im Gesundheitsamt im Januar hätte Prof. Dr. Here Folkerts vom Reinhard-Nieter-Krankenhaus betont, dass die Sicherstellung der Methadon-Versorgung Aufgabe der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) sei.

Inzwischen hätten sich die Strukturen der KV geändert und die Zuständigkeit für Wilhelmshaven liege jetzt in Oldenburg. „Ich habe nächste Woche ein Gespräch dort“, so Stoffers. Johann Janssen (LAW), der selbst als Arzt jahrelang Suchtpatienten versorgte, sieht das Problem primär bei den Ärzten.

Im Sozialausschuss war man sich jedoch einig darüber, den Druck auf beide Seiten verstärken zu wollen, um die rund 200 betroffenen Suchtpatienten in Wilhelmshaven auch künftig wohnortnah versorgen zu können.

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