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MUSEUMSNACHT Lang – aber nicht langweilig

ULRICH MÜLLER-HEINCK

Wilhelmshaven

Die dritte Nacht der Museen, die sich als Verbundaktion mit einem pauschalen Eintrittspreis präsentierte, unterstrich eindrucksvoll, dass Wilhelmshavens Museumslandschaft quicklebendig ist.

Die Museumsnacht übte Anziehungskraft sowohl auf die Wilhelmshavener, als auch auf Auswärtige aus der gesamten Region aus, die sich aus Ostfriesland, aus dem Raum Oldenburg und selbst aus Bremen auf den Weg in die Jadestadt gemacht hatten, um zum günstigen Einheitspreis von 18 Euro pro Paar, bzw. 10 Euro pro Person Kultur plus Unterhaltung durch Live-Musik zu genießen.

Horst und Hildegard Onken aus Moordorf bei Aurich brachten bei ihrem ersten Besuch einer „Nacht der Mussen“ ihren elfjährigen Sohn William mit. Der erklärte gleich sein spezielles Interesse fürs Marinemuseum: „Ich will zur Bundeswehr!“ Das Marinemuseum hatten Onkens schon früher besichtigt, ebenso das Aquarium – „aber nicht das neue“.

„Wir machen durch bis 24 Uhr“, erklärten die Wilhelmshavenerinnen Kathrin Jäger und Damar Pannewitz, die zuvor erst Aquarium und Marinemuseum kannten und jetzt das Fehlende nachholen wollten. „Für den Preis ist das toll“, freute sich Dagmar Pannewitz.

Als Fünfer-Gruppe waren fünf Bremer mit der Bahn gekommen. Mike Brandt hatte durch seine Freundin, die beim Aquarium arbeitet, von der „Nacht der Museen“ erfahren und weitere Freunde aus der Hansestadt zur Tour an die Jade animiert. Jan Lange vermisste allerdings Informationen auf der Internet-Seite der Stadt. Ganz ausschöpfen konnte das Quintett den Zeitrahmen nicht: „Wir müssen den letzten Zug zurück um viertel vor Elf erreichen.“

Die „Lange Nacht“ erwies sich als besonderer Magnet für Studenten. Die Fachhochschulstudenten Verena Ohmes und Alexander Reehsen sowie Marina Klenner aus Paderborn, die das zweite Mal mit von der Partie waren, hoben vor allem den attraktiven Eintrittspreis hervor.


Museumsnachttour international: Vier aus Oldenburg angereiste Georgier fanden das Angebot „sehr interessant“ und teilten damit die Einschätzung der vier Ungarinnen und zwei Ungarn, die zur Zeit in Friesland ein Praktikum absolvieren (wir berichteten).

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