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Die Verhandlungen mit mehreren potenziellen Investoren für die Peine-Gruppe laufen auf Hochtouren. Wie der vorläufige Insolvenzverwalter Michael Waculik gestern auf Anfrage dieser Zeitung sagte, gebe es mehrere Interessenten, die das in finanzielle Schieflage geratene Wilhelmshavener Traditionsunternehmen möglicherweise ganz oder teilweise übernehmen möchten.Eine Entscheidung könnte bis Ende Januar fallen. Ziel sei eine so genannte „übertragende Sanierung“ in den laufenden Insolvenzverfahren. Unter dem Dach der Peine- Gruppe sind sechs eigenständige Unternehmen zusammengefasst, die sich mit Einkauf und Vertrieb hochwertiger Herrenoberbekleidung befassen.
Die Geschäftsführung hatte im Oktober Insolvenzantrag gestellt. Der Betrieb geht seither unverändert weiter. Wie Waculik sagte, laufe aktuell die Produktion in den Partnerbetrieben für die Herbst- und Winterkollektion 2010; die Planungen fürs Frühjahr 2011 habe begonnen.
Die Peine-Gruppe beschäftig in Wilhelmshaven rund 130 Mitarbeiter. Hoffnungsvolles Signal für die Beschäftigten: Trotz der laufenden Insolvenzverfahren wurde das Weihnachtsgeld ausgezahlt.
