Die Stadt Wilhelmshaven will mittelfristig ein starkes Gymnasium schaffen. Bei den Hauptschulen soll die Anpassung an sinkende Schülerzahlen in einem Jahr erreicht werden.
Von Ursula Grosse BockhornWilhelmshaven
Noch sind die Schulzusammenlegungen im Grundschulbereich nicht abgeschlossen, da stellt sich auch bei den weiterführenden Schulen Handlungsbedarf.Der Schulausschuss des Rates beauftragte am Dienstag die Verwaltung, das Verfahren zur Zusammenlegung der Hauptschulen Heppens und Bremer Straße am Standort Bremer Straße in Gang zu bringen. Grundsätzlich soll auch der Weg bereitet werden für die Zusammenlegung des Käthe-Kollwitz-Gymnasiums und des Gymnasiums am Mühlenweg zu einem Gymnasium, das in der Konkurrenz zur katholischen Cäcilienschule bestehen kann.
Allerdings soll die Fusion erst nach dem Schuljahr 2012/13 erfolgen, wenn der durch die Verkürzung der Schulzeit bedingte Doppel-Abiturjahrgang entlassen ist. Der Standort des Gymnasiums ist noch offen. Stadtrat Dr. Jens Graul stellte vier Varianten vor, in denen auch die weitere Entwicklung der Berufsbildenden Schulen und der Integrierten Gesamtschule erörtert wird.
