Wilhelmshaven - Fahren unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln, Trunkenheit im Verkehr, weitere Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz, sonstige Verkehrsordnungswidrigkeiten, und sogar Diebstahlsdelikte – das sind die Ergebnisse einer polizeilichen Großkontrolle unter Begleitung der Staatsanwaltschaft, die in Wilhelmshaven, Jever und Varel durchgeführt wurde. In Wilhelmshaven gab es neben mobilen Kontrollen am Montag auch stationäre im Bereich der Berufsbildenden Schulen. Die jährliche Großkontrolle wird von der Drogenkontrollgruppe der Polizeidirektion Oldenburg angeführt.
Unterstützung bekamen die besonders geschulten Polizisten aus den insgesamt sieben Polizeiinspektionen der Polizeidirektion Oldenburg von den Diensthundeführern der PI und dem Hauptzollamt Wilhelmshaven. Hintergrund der Aktion: Die Verkehrsunfallstatistiken der vergangenen Jahre zeigen, dass unter anderem das Fahren unter dem Einfluss von Alkohol und/oder Betäubungsmitteln eine der Hauptunfallursachen ist. Als besondere Risikogruppe weisen die Statistiken junge Fahrerinnen und Fahrer zwischen 18 bis 24 Jahren aus. Laut Polizei stünden erfahrungsgemäß insbesondere am Wochenanfang viele junge Kraftfahrzeugführer noch unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln, die am Wochenende konsumiert worden seien. Ein Grund, warum die stationäre Kontrolle am Montagnachmittag in Bereich der BBS durchgeführt worden ist. Durch gezielte Verkehrskontrollen sollen entsprechende Verstöße aufgedeckt und verfolgt werden, heißt es dazu in einer Mitteilung der Polizei. Zudem wird angekündigt, weiterhin an solchen Sonderaktionen im Rahmen der Verkehrssicherheit festzuhalten.
