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Nach dem Erfolg des Dokumentarfilms „Sechs Frauen“ 2007 – ebenfalls Gegenstand des Förderprogramms „Lokales Kapital für Soziale Zwecke“ (LOS) des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend – ist jetzt unter Leitung von Frank Patrick Huhn und Wibke Quast ein neuer Film über die Südstadt Wilhelmshaven entstanden.Das fünfte LOS-Projekt der Landesbühne Nord trägt den Titel „26382 Südstadt“ und hat im Jungen Theater am Sonnabend, 7. Juni, um 20 Uhr Premiere. Die Südstadt wird als Gebiet mit besonderem Entwicklungsbedarf bezeichnet. Und so sind auch die Meinungen der Menschen nicht gerade positiv.
Zum Stichwort „Südstadt“ erhielten die Filmemacher Antworten wie „Leerstehende Häuser, Arbeitslose, Verbrecher, Slum, Alkoholiker, Gewalttäter, dunkle Straßen, sozialer Brennpunkt, Ghetto, Ausländer und andere Asoziale.“ Der Film „26382 Südstadt“ sucht nach Antworten auf die Frage, ob es sich dabei um Vorurteile handelt oder ob es tatsächlich der Wahrheit entspricht.
Es kommen die Südstadt-Bewohner zu Wort: Hausbesitzer, Mieter, Gastronomen, Pastoren, Jungunternehmer, Schuldenberater und Arbeitslose, Studenten und Schüler, Angestellte und Hausfrauen. Sie berichten über das Leben im Stadtteil, über Probleme, Herausforderungen und Wünsche. Eine zweite Aufführung findet am Sonnabend, 14. Juni, um 20 Uhr im Jungen Theater statt. Karten gibt es bei der Landesbühne und an der Abendkasse.
