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„Ich glaub, mich holnse ab“, verspricht Ruhrpott-Ulknudel Herbert Knebel in seinem neuen Programm, mit dem er am Sonnabend, 18. Juni, um 20.30 Uhr im Pumpwerk gastiert.Der passionierte Frührentner aus Altenessen hat noch Energie, Zeit und Brille genug, sich umzusehen in den Gefilden gleich um die Ecke, wo es mal wieder drunter und drüber geht. Meckernd, nörgelnd, grantelnd berichtet er von den Unzulänglichkeiten des mitmenschlichen Alltags, sinniert über Sorgen und Nöte, die klein, aber vielgestaltig und darum bedeutsam sind. Das Leben ist tückisch und reißt den nichts ahnenden Passanten wie ein Sumpfloch mitten hinein. In der kleinbürgerlichen Ordnung steckt der Keim des Chaos so hartnäckig wie sonst nirgendwo.
Knebel sendet heute auf allen Kanälen, ist Gast in den WDR „Mitternachtsspitzen“, bei WDR 2, veröffentlichte sechs CD‘s, Bücher und absolvierte acht Bühnenprogramme. Uwe Lyko alias Herbert Knebel kroch aus dem gleichen Humus wie Helge Schneider, die Popette Betancor, die Missfits, Doktor Stratmann oder Piet Klocke. Anfang der Achtziger Jahre spielte er in der Punk- und Rock‘n‘Roll-Band „B1“. Seine Anmoderationen und seine lang gehegte Lust auf ein Einerlei aus Musik, Comedy, Theater und Klamauk machten ihn zum Kabarettisten und Entertainer.
Tickets gibt es im Internet über www.pumpwerk.de sowie bei der Tourist-Information, Ebertstraße 110.
