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Wilhelmshaven im Zeichen der Meerjungfrau. Verwunderung allenthalben, als eine übergroße Figur der amerikanischen Künstlerin Georgia Mason in den Ratsaal getragen und dort aufgebaut wurde. Was es mit dem Geschenk an die Stadt auf sich hat, das erklärte gestern den Gästen beim Empfang anlässlich des „Wochenendes an der Jade“ Polly Owens, Sprecherin einer 16-köpfigen Delegation aus der nordamerikanischen Partnerstadt. Die Meerjungfrau ist das Wahrzeichen der Stadt Norfolk (Virginia), eine Botschafterin des Friedens.Vor prominenten Gästen, darunter die Botschafterin aus Uruguay, Zulma Delia Guelman-Radtke mit Gatte Dr. Rainer Radtke, Konteradmiral Federico Lebel aus Uruguay, zahlreiche Offiziere des Segelschulschiffes „Miranda“, die Konteradmirale Hans-Joachim Stricker und Gottfried Hoch sowie Flottillenadmiral Hans J. Witthauer und Offiziere aus Belgien und Dänemark – begrüßte Oberbürgermeister Eberhard Menzel die Gäste mit der Bemerkung, es zeige sich, dass „wir eine weltoffene Stadt sind“. Höhepunkt seiner Rede: Die Begrüßung der Gäste aus Uruguay auf spanisch.
Für den Partner der Stadt beim „Wochenende“, die Marine, sprach der Standortälteste, Fregattenkapitän Frank Vehoff die Grußworte. Seit kurzem im Amt und somit für die Organisation verantwortlich, bekannte er, dass er das Fest „zum ersten Male mit anderen Augen“ sehe. Er freue sich, dass das Jubiläum der 30-jährigen Partnerschaft mit Norfolk in Verbindung mit dem Fest gefeiert werde. Beim anschließenden kleinen Schmaus in Verbindung mit angeregten Gesprächen sorgte ein Jazz-Duo des Marinemusikkorps für die angemessene Untermalung.
