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NWZonline.de Region Wilhelmshaven

Rekord steht in den Sternen

14.07.2009

Beim neunten Labskaus-Essen will es der City-Interessenverein mit dem Rekord von 10612 Portionen aufnehmen. An über zehn Ständen wird serviert.

Von Stephan Giesers

Wilhelmshaven Labskausessen 2009 – „Ohne Astronomie ist eine solche Veranstaltung nicht machbar“, sagte Claudia Wachenfeld gestern bei der Vorstellung des Programms – und meinte natürlich die Gastronomie. Was auf den ersten Blick als ein Versprecher der Pressesprecherin der Stadt aufgefasst werden kann, macht auf den zweiten Blick Sinn.

Ob es am Sonnabend, 25. Juli, für einen neuen Rekord reichen wird, das steht in der Tat in den Sternen. Einen Rekord haben die Veranstalter schon während des Pressegesprächs in der Sparkasse aufgestellt. Elf Vertreter sowie Sponsoren der Aktion waren gekommen, um mit dem federführende City-Interessenverein die Botschaft in die Welt zu rufen: „Drei Portionen sind Pflicht.“

Oberbürgermeister Eberhard Menzel wird das Labskausessen eröffnen. Anschließend werden auswärtige Gäste und Bürger für 4,95 Euro pro Portion zu Tisch gebeten. Das Ziel: den Rekord brechen, der sich seit 2005 bei 10612 Portionen hält. Im vergangenen Jahr waren es immerhin 8000 Teller. Doch das wolle man endlich toppen, so Rüdiger Babatz vom City-Interessenverein: „Mein persönlicher Rekord liegt bei fünf Portionen.“ Und wer die unterschiedlichen Rezepturen kosten wolle, müsse ohnehin weit mehr Portionen verputzen.

An mehr als zehn Ständen entlang der Fußgängerzone und in der Nordseepassage wird serviert. Spiegeleier brutzeln die Köche direkt vor Ort. Musik von Shantychören und der Party-Band „TipTops“ sollen während der Veranstaltung Appetit machen. Und die Verleihung des Labskaus-Ordens soll ein weiterer Höhepunkt sein.

Viele Wilhelmshavener Gastronomen und Köche des Katastrophenschutzes werden tausende Teller mit dem Leibgericht der Seeleute füllen. Die Marine ist ebenfalls an der „Operation Labskaus“ beteiligt. Mit drei Kochmannschaften und einem Verkaufsstand wird sie Portionen für das Großereignis beisteuern. Smutjes der Fregatte „Mecklenburg-Vorpommern“ helfen dabei. Die Arbeiterwohlfahrt (AWO) Wilhelmshaven beteiligt sich zum ersten Mal offiziell an der Aktion. „Wir haben unseren Speiseplan entsprechend umgestellt“, sagte Uwe Wessels, Leiter des Pauline-Ahlsdorff-Hauses. Zudem sollen Einrichtungen in Jever und Schortens mit der Seemannsspeise beliefert werden. Auch hier zählt jede Portion.

Übrigens treffen sich Sonne und Mond schon drei Tage vor der Veranstaltung im letzten Grad des Krebses zum Neumond. So lange es dann am Sonnabend nicht regnet, dürfte das für den Rekordversuch kein Problem sein.

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