• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Wilhelmshaven

Sabine Schlüter wird Bürgermeisterin

13.10.2010

WILHELMSHAVEN Die Künstlersozialkasse (KSK) in Wilhelmshaven muss sich eine neue Chefin suchen. Sabine Schlüter (53) ist am vergangenen Sonntag zur Bürgermeisterin der Gemeinde Bispingen in der Nordheide gewählt worden. Amtsantritt: Am 1. Dezember 2010.

Die studierte Organisations-Soziologin hatte im Frühjahr 2006 die Leitung der KSK übernommen. Zuvor hatte sie die Volkshochschule Hamburg geleitet, davor 15 Jahren lang beim Hauptvorstand der IG Chemie gearbeitet. In ihre Amtszeit fiel die Integration der KSK als Abteilung in die Unfallkasse des Bundes, die kürzlich abgeschlossen wurde. „Ich hätte nicht gehen können, wenn ich hier etwas Halbfertiges zurücklassen müsste“, sagte Sabine Schlüter.

Die KSK betreut aus Wilhelmshaven mit ihren etwa 180 Mitarbeitern rund 160 000 Versicherte – freiberuflich arbeitende Journalisten, Literaten, Artisten, Musiklehrer, Maler. Die Einrichtung gilt inzwischen wieder als unstrittig. Überlegungen aus dem Bundesrat, die KSK abzuschaffen, hatten im Herbst 2008 einen Proteststurm von Kulturschaffenden und ihren Interessenvertretungen ausgelöst.

Die Gemeinde Bispingen hat rund 6000 Einwohner, ist durch den Wilseder Berg als Zentrum des Naturparks Lüneburger Heide, aber auch durch eine Vielzahl von Freizeit- und Ferieneinrichtungen bundesweit bekannt.

Sabine Schlüter, die sich auf eine Zeitungsanzeige der SPD und einer Wählergemeinschaft als Parteiunabhängige auf den Bürgermeister-Posten beworben hatte, setzte sich im ersten Wahlgang mit 50,8 Prozent der Stimmen gegen zwei Mitbewerber durch. Bemerkenswert: Sabine Schlüter ist SPD-Mitglied; bei der letzten Kommunalwahl wählten in Bispingen 66 Prozent der Wähler CDU. Ihr von der CDU aufgestellter Gegenkandidat erhielt lediglich 16,5 Prozent der Stimmen.

Ein Vorteil für die verheiratet Mutter zweier Kinder dürfte gewesen sein, dass sie im nahe gelegenen Bomlitz (südlich von Soltau) aufgewachsen ist und schon ihre Mutter einst Bürgermeisterin in der Region war.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.