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NWZonline.de Region Wilhelmshaven

„Schuldzuweisungen helfen jetzt nicht weiter“

16.08.2008

Wilhelmshaven/LR „Schuldzuweisungen oder politische Wahlkampf-Rhetorik helfen in der Sache nicht weiter und verstellen den Blick aufs Wesentliche“: So äußerte sich das Präsidium des Allgemeinen Wirtschaftsverbandes Wilhelmshaven-Friesland zu den öffentlichen Kommentierungen der DFTG-Absage.

„Wir bedauern außerordentlich, dass der Flüssiggasterminal jetzt auf die ganz lange Bank geschoben wurde, denn es war der Eindruck entstanden, dieses Projekt stünde völlig außer Frage“, sagte der Präsident des AWV, Martin Steinbrecher.

Andererseits müsse ein Betrieb in aller erster Linie die betriebswirtschaftliche Faktenlage prüfen und die entsprechenden Konsequenzen ziehen. Das Präsidium des AWV, dem neben Steinbrecher Ronald Brandes und Dr. Stephan Kolschen angehören, verweist zudem darauf, dass bei jeder angedachten Investition zum Teil erhebliche Vorlaufkosten sowohl bei den Investoren als auch bei den damit beschäftigten Behörden entstehen. Die DFTG habe seit Jahren Millionen Euro für Genehmigungen und Planungen ausgegeben. Daraus könne aber kein Verwirklichungsversprechen abgeleitet werden; ebenso wenig könne daraus, dass auch die Behörden ihre gesetzlichen Prüfungsaufgaben erfüllten, eine Verpflichtung des Investors zur Realisierung entstehen.

„Viele Unternehmen wenden viel Geld auf, wenn sie sich an größeren Ausschreibungen beteiligen. Das sind normale Investitionen in Hoffnungen. Den Zuschlag erhält dann nur einer und die übrigen bleiben auf ihren Kosten sitzen; so ist das im wirklichen wirtschaftlichen Leben“, ergänzte der Hauptgeschäftsführer des Wirtschaftsverbandes, Lutz Bauermeister.

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