Der Minister, der am Morgen den Außerschulischen Lernort in Altengroden und mittags den Erweiterungsbau der Berufsbildenden Schulen Friedenstraße besucht hatte, zeigte sich von der an diesen Einrichtungen geleisteten Arbeit ebenso beeindruckt wie von dem „außergewöhnlichen Engagement“ der Stadt, den schulischen Bereich trotz schwieriger Finanzlage voranzubringen. „Wilhelmshaven ist auf einem guten Weg.“
Das Versprechen „Wir werden an Ihrer Seite sein“ schränkte Busmann mit dem Hinweis auf die prekäre Haushaltslage des Landes ein. Die verbiete es auch, den schulischen Ganztagsbereich flächendeckend wie an der IGS Wilhelmshaven auszustatten. Dies würde eine dreiviertel Milliarde Euro kosten.
Unter den Projekten der IGS hob der Minster das Medienkonzept, die „Umweltschule in Europa“, Auslandskontakte und die MuTaTe (Musik-Tanz-Theater-AG) hervor und würdigte insgesamt das Bemühen der IGS um die Ausbildung und Stärkung sozialer Kontakte.
Schulleiter Gerhard Hildebrandt hatte das verbindliche Ganztagskonzept der Schule in den Mittelpunkt seiner Ansprache gestellt und auch die sozialpädagogische Bedeutung des gemeinsamen Mittagsessens, das die neue Mensa ermöglicht, betont. Der 617000 Euro teure Erweiterungsbau ist mit 585000 Euro aus dem Förderprogramm des Bundes „Zukunft, Bildung, Betreuung“ errichtet worden.
