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NWZonline.de Region Wilhelmshaven

Seeschleuse bleibt Großprojekt

01.02.2006

WILHELMSHAVEN WILHELMSHAVEN - Die gesamten Ausgaben des Wasser- und Schifffahrtsamtes (WSA) Wilhelmshaven belaufen sich für dieses Jahr auf 44,1 Millionen Euro. Das sind 6,9 Millionen mehr als 2005, wobei die Personalkosten mit 15,7 Millionen konstant geblieben sind.

Für den Bereich „Bau und Unterhaltung von Marineanlagen“ sollen 12,8 Millionen – und damit 4,7 Millionen Euro mehr ausgegeben werden als im vergangenen Jahr. Die notwendigen Haushaltsmittel stellt das Verteidigungsministerium zur Verfügung. Das für das WSA zuständige Ministerium für Verkehr trägt die Personalkosten – im WSA sind in dem Bereich 17 Mitarbeiter beschäftigt – sowie bei Bedarf die Kosten für externe Ingenieurleistungen.

Das Alter der Hafenanlagen in der 4. Einfahrt und im Arsenal macht zunehmend umfangreiche Grundinstandsetzungen oder gar Neubauten erforderlich. Die Ausgaben in diesem Bereich werden deshalb in den kommenden Jahren stark zunehmen. Die Seeschleuse wird dabei das Großprojekt bleiben.

Der neue Sachbereichsleiter „Marinebau“, Dirk Eickmeyer: „Die regelmäßigen Sanierungsarbeiten an den Schleusentoren sind wegen des Alters nicht mehr ausreichend. Deshalb ist in den nächsten Jahren eine Grundinstandsetzung notwendig.“ Jedes Tor wird in gewissen Zeitabständen im Schwimmdock überholt. Aber zwischen Oktober und April müssen alle Tore aus Gründen der Deichsicherheit wieder eingebaut sein.

„Ein halbes Jahr reicht allerings nicht für die nun anstehenden Maßnahmen. Deshalb haben wir ein fünftes Schleusentor in Auftrag gegeben“, so Eickmeyer. Mit einer Länge von 60, Breite von 10 und einer Höhe von 20 Metern sowie einem Gewicht von 1700 Tonnen eines der größten weltweit.

Das Tor – Auftragsvolumen rund 10 Millionen Euro – wird seit Sommer 2005 in einem niederländischen Unternehmen bei Rotterdam gebaut und wird wohl Ende dieses Jahres in Wilhelmshaven eintreffen. „Wenn das neue Tor funktionsfähig ist, können wir nach und nach die vier alten Tore grundinstandsetzen.“ Die Arbeiten sollen bis zum Jahr 2015 abgeschlossen sein.

Noch in 2006 wird die Sanierung der Unterwagenlaufschienen der Schleusentore abgeschlossen. Eickmeyer: „Der eigens entwickelte Drempeltunnel hat sich bei den ersten drei Beton- und Schienensanierungen bestens bewährt.“ Nun steht noch ein Drempel („Ost-binnen“) an: „Im April soll das Tor ausgeschwommen werden, anschließend wird der Tunnel montiert, bevor dann mit den eigentlichen Instandsetzungsarbeiten begonnen werden kann.“

Neben diesen Projekten stehen aber noch weitere auf dem Programm: So werden die Schwimmpontons weiter saniert: Von 24 sind bereits 16 Instand gesetzt worden. Dazu kommen Vorbereitungen für die Überholung der Kajenanlagen im Marinearsenal – hier beginnen die Arbeiten noch in diesem Jahr – und im Marinestützpunkt.

Besonders positiv: Ein großer Teil der Arbeitsaufträge geht an heimische Firmen. Diese Investitionen sichern damit auch Arbeitsplätze und stärken die Wirtschaftskraft in der Region.

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