Wilhelmshaven - Die Stadt Wilhelmshaven hat zum 1. Januar ein rund 7,3 Hektar großes Areal auf der Wiesbadenbrücke im Großen Hafen von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) übernommen. Darin enthalten ist auch die Fläche der Firma Linde, die einen Erbpachtvertrag mit einer Restlaufzeit von 39 Jahren besitzt.
Wie der städtische Eigenbetrieb Grundstücke und Gebäude der Stadt (GGS) am Mittwoch mitteilte, wurde der Vertrag am 20. Dezember notariell beurkundet. Ausgenommen ist die beim Bund verbleibende Fläche an der Spitze der Wiesbadenbrücke, auf der sich die Entmagnetisierungsanlage der Marine befindet. In dem Areal enthalten sind die Wasserflächen um die drei Pontons. Die bestehenden Miet- und Pachtverhältnisse werden von der Übernahme des Geländes nicht berührt. Es handelt sich um Verträge mit der Interessengemeinschaft zur Erhaltung historischer Fahrzeuge, die Flächen an den Pontons verpachtet sowie die Segelkameradschaft „Klaus Störtebeker“.
Nach Informationen dieser Zeitung soll die Stadt 360 000 Euro für das Areal bezahlt haben. GGS tritt als Dienstleister der Stadt auf. Durch eine städtebauliche Satzung soll fast das gesamte Brückengelände für Wohnen zugelassen werden.
