Wilhelmshaven - Mit einem Lichtermeer auf dem Börsenplatz gedachten etwa 200 Personen des Jahrestages des Angriffs Russlands auf die Ukraine am 24. Februar. In einer kurzen Rede der Organisatorin Christina Heide, die auf Ukrainisch und Arabisch übersetzt wurde, sagte sie, dass nicht nur die aktuelle Lage in der Ukraine, sondern auch in Mali, im Jemen, in Syrien und anderen Ländern, wo Kriege und Gewalt das Leben der Menschen beherrschen, Not und Elend regieren. „Russland hat in einem mörderischen sinnlosen Krieg in der Ukraine eklatant gegen das Völkerrecht verstoßen und wir stehen weiter an der Seite der Ukraine, wenn die Situation so bleibt, auch mit einem Friedensmarsch am Ostermontag“, gab sie unter dem Beifall der Demonstranten bekannt. „Mit dem Einmarsch russischer Truppen in die Ukraine eskalierte der siebenjährige Konflikt im Donbass zu einer neuen Qualität militärischer Gewaltanwendung, der ein Kriegsverbrechen ist“, rief sie und versprach den Ukrainern und Ukrainerinnen: „Wir werden sie auch in Zukunft unterstützen und Hilfe leisten beim Wiederaufbau“. Christina Heide, die sich ihr Leben lang für Frieden und Freiheit engagiert, forderte die russische Regierung auf, die Kämpfe endlich zu beenden und die territoriale Integrität der Ukraine durch den Rückzug ihrer Truppen anzuerkennen. Viele, zu viele Menschen haben ihre Wohnung, Arbeit, ja, ihre Zukunft verloren, hörten die Anwesenden. „Frieden, wirklicher Frieden, geht nur mit Verhandlungen, nicht mit Siegen“ skandierten die Anwesenden gemeinsam mit Christina Heide.
Lichtermeer auf dem Börsenplatz setzt Zeichen zum Jahrestag Frieden geht nur mit Verhandlungen, nicht mit Siegen
Für Frieden auf der Welt: Rund 200 Menschen versammelten sich auf dem Börsenplatz, um mit einem Lichtermeer des Angriffstags der Russen auf die Ukraine zu gedenken.
Dietmar Bökhaus
