Wilhelmshaven
Die Wilhelmshavener Hafenwirtschafts-Vereinigung e. V. (WHV) und der Nautische Verein Wilhelmshaven-Jade rücken ein Stück weit enger zusammen. Gestern unterzeichneten die Spitzen beider Vereine einen „Gegenseitigkeitsvertrag“, auf dessen Basis man künftig noch engter zusammenarbeiten will.„Wir wollen künftig zu maritimen Themen in Wilhelmshaven mit einer Sprache sprechen“, sagte Jürgen Peters, Vorsitzender des Nautischen Vereins. WHV-Präsident John H. Niemann, selbst im Beirat des Nautischen Vereins engagiert, betonte, dass beide Organisationen auch in der Vergangenheit schon zusammengearbeitet hätten. Der maritime Schulterschluss, so WHV-Vorstandsmitglied Heiner Holzhausen, sei auch in der Außenwirkung ein wichtiges Signal. „Es gibt maritime Themen ohne Ende – was wir brauchen, ist eine enge Abstimmung.“
Der Nautische Verein hat in Wilhelmshaven 280 Mitglieder, die WHV 261. Beide Vereine behalten trotz der vertraglichen Bindung ihre Eigenständigkeit. Konkret gehe es darum, so beide Vorstände, zum Beispiel gemeinsame Exkursionen oder Vortragsveranstaltungen zu organisieren. Angesichts des Baus des JadeWeserPorts plädierte Niemann dafür, den Besuch der JadeWeserPort Info-Box noch stärker zusammen mit dem Besuch der Hafenausstellung im Küstenmuseum und einen Besuch der Baustelle selbst zu vermarkten. „Wir wollen maritimes Bewusstsein transportieren und dabei die Menschen aus der Region, und aus ganz Deutschland, mitnehmen.“
