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Wahl-Check - Teil 3: Die Friedenstraße

WZ-Redaktion
Wilhelmshaven -

:: TEIL 3: Was sagen die Parteien zum Durchbau der Friedenstraße?undquot;

CDU:

Im Wahlprogramm schweigt sich die CDU aus. Die Fraktion hat mehrheitlich dafür gestimmt, das Planfeststellungsverfahren einzuleiten und damit eigentlich eine Grundsatzentscheidung getroffen. Man lässt aber offen, wie man zum Abschluss des Verfahrens entscheidet.

Kreisverband spricht sich im Wahlprogramm gegen den Durchbau aus. Die SPD-Fraktion im Rat hat mehrheitlich für die Einleitung des Planfeststellungsverfahrens gestimmt. Der SPD-Ortsverein West ist für den Durchbau.

Bündnis 90/Die Grünen:

Die Grünen wollen den Durchbau verhindern und weitere Planungen beenden. Statt Neubauten von Straßen sollten bestehende saniert werden. Bis 2030 sollte Wilhelmshaven zur Fahrradstadt ausgebaut werden.

WBV:

Im Wahlprogramm ist dieser Punkt nicht aufgeführt. Auf einer der jüngsten Mitgliederversammlungen sprach man sich dafür aus, die Bürger darüber abstimmen zu lassen. Die WBV ist für die Grundsanierung von Straßen nach Priorität und für bessere Radwege.

BASU:

Bestehendes sollte gepflegt werden, statt Neues zu bauen das gilt für die Partei auch in Bezug auf den Durchbau der Friedenstraße und das Baugebiet Potenburg. Beides lehnt die Basu ab. Das wurde auf der Podiumsdiskussion in der Volkshochschule Wilhelmshaven deutlich.

Freie Wähler:

Die Freien Wähler sind gegen den Durchbau der Friedenstraße. Stattdessen sollte das Verkehrskonzept überarbeitet werden. Straßen und Radwege sollten regelmäßig instand gesetzt werden, das Rad- und Fußwegenetz ausgebaut, der Busverkehr verbessert werden.

Die Partei:

In Form eines schriftlichen Wahlprogramms legt sich Die Partei nicht fest. Auf ihrer Internetseite findet sich der Hinweis: Unser Wahlprogramm wird derzeit ausgearbeitet, aber dort finden sich Mauern und mindestens eine U-Bahn für Wilhelmshaven.

Tankstellen, einen elektrisch betriebenen ÖPNV, Radspuren und Radfahrstraßen.

FDP:

Die FDP lehnt den Durchbau der Friedenstraße ab, weil er nicht notwendig sei. Die Straßenunterhaltung sollte an private Unternehmen vergeben werden, analog zur Straßenbeleuchtung. Mehr Fahrradstreifen, eine grüne Welle, in die der Busvorrang einzubeziehen sei, seien notwendig.

Petition und die Unterschriftenlisten drücken den Willen der Bürger aus. Stattdessen sollen andere Infrastrukturmaßnahmen angestoßen werden.

Die Linke:

Die Linke ist gegen den Durchbau der Friedenstraße. Sie will sich für mehr Fahrradwege anstatt für neue Straßen einsetzen.

Jährige ist klar gegen den Durchbau der Friedenstraße. Für ihn geht die Sanierung der diversen kaputten Straßen im Stadtgebiet vor. Dafür soll mehr Geld verwendet werden. Eine neue Friedenstraße ist unnötig und wäre nur eine Durchgangsstrecke für Auswärtige.

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