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Wahl-Check - Teil 4: Kultur

WZ-Redaktion
Wilhelmshaven -

:: TEIL 4: Was sind die Pläne der Parteien zur Kulturlandschaft? ::

CDU:

Die CDU ist für den Neubau einer Kunsthalle, um die städtischen Kultureinrichtungen am Großen Hafen zu konzentrieren. Das Konzept für die Stadthalle müsse überarbeitet werden. Ziele: Kombitickets einschließlich Nahverkehr. Erhalt der Museumsschiffe. Flaggschiff: Landesbühne.

SPD:

Das Wahlprogramm bleibt vage: Das Kulturangebot müsse Wilhelmshavenern wie Touristen schmecken. Noch steht ein von der SPD mitgetragener Grundsatzbeschluss des Rates aus dem Jahr 2013: Einbeziehung der Kunsthalle in ein neu zu konzipierendes Stadtmuseum.

Bündnis 90/Die Grünen:

Die Grünen sind für den Verbleib der Kunsthalle am Adalbertplatz und eine bauliche Erweiterung. Sie sollte unter der Trägerschaft des Vereins der Kunstfreunde bleiben. Das Küstenmuseum sollte Stadtmuseum werden, ein Bürgerforum über die Stadthalle diskutieren.

WBV:

Im Wahlprogramm und in ihren jüngsten Äußerungen ist die WBV vage geblieben. Nichts sei in Stein gemeißelt und man wolle in der neuen Legislaturperiode freien Geistes alles neu diskutieren. Kultur müsse um jeden Preis, aber nicht zu jedem Preis erhalten bleiben.

BASU:

Die Kulturlandschaft in Wilhelmshaven sollte laut Wahlprogramm erhalten und fortentwickelt werden. Die Kunsthalle soll in ihrem Haus erhalten bleiben, ebenso wie Küstenmuseum und Stadthalle. Kulturelle Initiativen sollten seitens der Stadt nach Kräften unterstützt werden.

Codes stadtgeschichtliche Rundgänge eingerichtet werden. Die Museumsschiffe sollten erhalten werden.

Die Partei:

Dazu finden sich keine konkreten Aussagen.

UWG:

Die Kunsthalle sollte Teil des Kulturquartiers in der Stadtmitte bleiben. Geprüft werden sollte ein fassadengetreuer Wiederaufbau der Südzentrale, um die städtische Kunstsammlung aufzunehmen. Falls wirtschaftlicher, sollte eine neue Stadthalle am Banter See neu errichtet werden.

FDP:

Die Kunsthalle sollte am jetzigen Standort erhalten bleiben und moderat ausgebaut werden, das Umfeld saniert werden. Die FDP ist gegen die vom Rat beschlossene Kulturstiftung und für eine Aufwertung des Küstenmuseums.

AfD:

Die AfD möchte das Angebot für Einheimische und Touristen ausbauen. So fordert sie u.a. einen Ersatz für den Geniusstrand: Am Südstrand sollte ein Sandstrand aufgespült und eine Seebrücke errichtet werden. Daneben könnte sich dort ein neues Freizeitareal entwickeln.

Die Linke:

Die Linke spricht sich für einen festen Ort für die vielen kulturellen Aktivitäten in der Stadt wie Performances aller Art, Aufführungen und Ausstellungen, aus. Ein Kulturpass soll die Angebote kostengünstig für alle Bezieher von Transferleistungen machen.

Einzelbewerber Claus Westermann:

Wilhelmshaven kann froh sein, über solch tolle Kultureinrichtungen zu verfügen. Wenn aber die Kosten für den Betrieb immer weiter steigen, wäre eine wie auch immer geartete Zusammenlegung beispielsweise von Küstenmuseum und Kunsthalle denkbar.
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