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Wahl-Check - Teil 5: Arbeit

WZ-Redaktion
Wilhelmshaven -

:: TEIL 5: Was sind die Pläne der Parteien für den Arbeitsmarkt? ::

CDU:

Nach dem Prinzip Wilhelmshavener Arbeitslose zuerst müssen Arbeitslose arbeitsplatzorientiert durch konkrete Absprachen mit Unternehmen qualifiziert werden. Jobcenter, Arbeitsagentur und GAQ müssen eng mit der Wirtschaftsförderung zusammenarbeiten.

Terminal, Stadt als Marine- und Behördenstandort stärken, Start-ups in leerstehenden Geschäften, Beschäftigungsprogramm für Langzeitarbeitslose.

Bündnis 90/Die Grünen:

Die Stadt sollte Maßnahmen zur Eingliederung gering Qualifizierter in den Arbeitsmarkt fördern und das Potenzial der Jade Hochschule für den Arbeitsmarkt besser nutzen, Start ups fördern, ansässige Unternehmen halten, mit dem Umland kooperieren.

und Wirtschaftspolitik muss nach Ansicht der WBV an vielen Stellschrauben ansetzen.

BASU:

Kleine und mittlere Betriebe sollen gefördert, Kooperationen mit Schulen und Hochschulen ausgebaut werden. Kreative Wirtschaftsförderung soll Abwanderung von jungen Leuten und Betrieben entgegenwirken. Eine Ausrichtung auf die Hafenwirtschaft lehnt die Basu ab.

Freie Wähler:

Ansiedlungsinteressenten sollten innerhalb von 24 Stunden eine Antwort erhalten. Ein Wirtschaftsförderer soll durch die Lande reisen und für die Ansiedlung in Wilhelmshaven werben. Nötig ist der Ausbau der digitalen Infrastruktur. Steuern sollten nicht erhöht werden.

Die Partei:

Kleine und Kleinstunternehmer bedürfen mehr Unterstützung. In diesem Sinne äußerte sich Wahlkandidat Sven Ziegeler auf einer Podiumsdiskussion.

und Gewerbesteuer sind zu hoch. Ein Quartiermanagement in der City soll Leerstand entgegenwirken. Gering Qualifizierte müssen gefördert werden.

Terminals, Ausbau des Inneren Hafens und Tourismusförderung sollen Arbeitsplätze schaffen.

AfD:

In enger Zusammenarbeit mit dem Umland sollen mehr Arbeitsplätze entstehen. Dazu sei eine eigenständige Wirtschaftsförderung ebenso erforderlich wie eine Expertengruppe für die Innenstadtentwicklung. Der Bestand vorhandener Unternehmen sollte besser gepflegt werden.

Die Linke:

Die Wirtschaftsförderung sollte vor allem bestehende und die Ansiedlung von kleinen und mittelständischen Unternehmen im Fokus haben. Außerdem soll ein kommunaler Arbeitsmarkt für eine Belebung sorgen.

Einzelbewerber Claus Westermann:

Ein Wirtschaftsmanager muss her, damit eine Wirtschaftsförderung auch ihren Namen verdient. Der Manager muss im weiteren Umkreis schauen, zu welchen Bedingungen sich Firmen im Oldenburger Land ansiedeln wollen und bessere Bedingungen in der Jadestadt schaffen.
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