Wilhelmshaven - Eine weitere Verstärkung ist für die Arbeiten zur Tiefgründung des Neubaus des Klinikums Wilhelmshaven auf der Baustelle an der Friedrich-Paffrath-Straße eingetroffen: Seit dieser Woche sind insgesamt vier Bohrgeräte im Einsatz – drei riesige und eine kleinere Bohrmaschine. Allein jeder der drei großen Kolosse der Firma Berger Grundbautechnik wiegt ausgerüstet bis zu 90 Tonnen. Das entspricht dem Gewicht von rund 15 ausgewachsenen Elefantenbullen. Insgesamt 911 Stahlbetonpfähle müssen im Erdreich versenkt werden – mehr als 220 Pfähle sind bereits im Boden. Die vierte Bohrmaschine bohrt derzeit Löcher für die kürzeren Stahlbetonpfähle auf der Rampe. Alle Pfähle aneinandergesetzt ergäben eine Länge von etwa 15 Kilometern – das ist in etwa die Strecke von Wilhelmshaven bis zum geplanten Autohof in Ellens bei Zetel-Blauhand. Durchschnittlich kann das neue Bohrgerät vier bis fünf Stahlbetonpfähle am Tag im Erdreich versenken, um für einen soliden Unterbau des städtischen Krankenhauses zu sorgen.
Baustelle:Klinikum-Neubau in Wilhelmshaven macht Fortschritte Weitere riesige Bohrmaschine eingetroffen
Die drei großen Baumaschinen ragen aus der Baugrube für den Neubau des Klinikums heraus; hinten ist bei den blauen Containern die vierte, kleinere Maschine für Mikropfähle zu sehen.
MichalskiMedia
