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NWZonline.de Region Wilhelmshaven

150 Jahre Wilhelmshaven: Blütezeit unter Wilhelm II.

19.07.2019

Wilhelmshaven Unter ihm erfuhr Wilhelmshaven eine Blütezeit: Wilhelm II., König von Preußen und Deutscher Kaiser, der maßgeblich den Aufbau der deutschen Flotte förderte, was wiederum im Flottenstützpunkt Wilhelmshaven zu erheblicher Bauaktivität führte. Sein erster Besuch als Kaiser in Wilhelmshaven erfolgte vom 27. bis 30. Juli 1889. Wilhelm II. war im Jahr zuvor, dem Drei-Kaiser-Jahr, Deutscher Kaiser geworden. Sein Großvater, Kaiser Wilhelm I., starb am 9. März 1888 im Alter von 90 Jahren, dessen krebskranker Sohn Friedrich, als Friedrich III. Deutscher Kaiser, überlebte den Vater nur um wenige Wochen. Der junge Kaiser Wilhelm II. entledigt sich des Reichskanzlers Otto von Bismarck im Jahr 1890. Er betreibt auch die Flottenaufrüstung, was Wilhelmshaven zum bedeutenden Flottenstützpunkt macht, außenpolitisch freilich das Verhältnis zu Großbritannien belastet. Auch die deutsche Kolonialpolitik wird von Wilhelm II. gefördert.

Wilhelm sorgt immer wieder durch unbedachte Äußerungen für außenpolitische Wirrungen. Bekannt sind unter anderem die „Krügerdepesche“, in der Wilhelm II. dem Präsidenten der Burenrepublik Ohm Krüger (1825-1904) zum erfolgreichen Widerstand gegen englische Angriffe gratuliert. In England provoziert das Bekanntwerden diese Depesche breite öffentliche Kritik am deutschen Kaiser. Als „Hunnenrede“ sorgt eine Stellungnahme Wilhelms zum Boxeraufstands in China für Widerhall. Wilhelm II. fordert die deutschen Truppen zu massiven Vergeltungsmaßnahmen auf. Sein Lavieren vor Kriegsausbruch 1914 ist ebenso widersprüchlich. Er versichert Österreich-Ungarn die Bündnistreue, und lässt das Deutsche Reich in den Weltkrieg schlittern. Ab 1916 wird er durch Erich Ludendorff/Paul von Hindenburg quasi entmachtet.

Hans Begerow Leitung / Politik/Region
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