Wilhelmshaven - Das Bundesverwaltungsamt in Köln hat der Stadt Wilhelmshaven bzw. dem Jobcenter Wilhelmshaven mittlerweile 34 Bürgerarbeitsplätze genehmigt. Das teilte der Leiter des Jobcenters, Wolfgang Burkert, mit. Die Bürgerarbeitsplätze sind auf drei Jahre befristet. An jeden Bürgerarbeiter zahlt der Bund 1080 Euro. Die Stadt Wilhelmshaven stockt diesen Betrag auf freiwilliger Basis bis zum jeweiligen Tariflohn auf. Das Jobcenter wartet nach Angaben von Burkert auf die Genehmigung weiterer zehn Anträge.
Genehmigt wurden bislang Bürgerarbeitsplätze im Bereich Hausaufgabenhilfe, für das Projekt Museumsschiffe, für den Spielewagen, für den Jugendtreff Point und für den Störtebeker-Park, der vom Verein Beratung- Kommunikation und Arbeit (BeKA) aufgebaut und betrieben wird. Von den insgesamt zehn Bürgerarbeitern, die BeKA beantragt hat und die genehmigt wurden, sind sieben für den Störtebeker-Park gedacht.
Drei konnten schon von Arbeitslosen besetzt werden. Sie arbeiten im Pflegebereich. Wann die drei Stellen für den Betrieb des Störtebeker-Parks mit geeigneten Bewerber besetzt werden können, vermag BeKA-Geschäftsführer Peter Siefken nicht zu sagen. Nicht, dass nicht genügend Arbeitslose auf eine solche Gelegenheit warten würden. Es müssten aber auch gewisse formale Voraussetzungen erfüllt werden, die vom Bund relativ eng definiert worden seien, erläuterte Siefken.
Trotz der Zusage bezüglich der beantragten Bürgerarbeitsplätze für den Störtebeker-Park werde man aber auch in Zukunft auf ehrenamtliche Hilfe angewiesen sein, so Siefken. Er zeigte sich erfreut darüber, dass sich die Kooperation mit den CDU-Senioren und dem Verein Kiwanis stabilisiert habe.
Siefken geht davon aus, dass die erweiterten Öffnungszeiten auch in 2012 nur zu halten sind, wenn die Senioren und die Kiwanis aushelfen.
Im Vorjahr seien 14 Arbeitsbegleitende Hilfen (AbH) notwendig gewesen, um u.a. auch an Wochenenden öffnen zu können. Der BeKA-Chef sagte, dass sich die Reduzierung der Bundesmittel für AbH nicht nur auf den Störtebeker-Park negativ auswirke, sondern auch auf die BeKA-Jugendwerkstatt.
