Wilhelmshaven - Ein engagierter und kompetenter Verfechter der Gesamtschulidee, Kapitän und Gesicht der IGS Wilhelmshaven, ein kooperativer Schulleiter mit Ecken und Kanten: So würdigten die Redner Gerhard Hildebrandt, der gestern offiziell als Leiter der Integrierten Gesamtschule Wilhelmshaven verabschiedet wurde.

Angelika Nordhues, Leitende Regierungsschuldirektorin, zitierte aus der Personalakte. Die bescheinigte Hildebrandt schon früh bildungspolitisches Interesse, methodische Beweglichkeit, die Fähigkeit zur Schaffung einer fruchtbaren Unterrichtsatmosphäre und sichere Leitung von Dienstbesprechungen. Wie Raimund Oehlmann, Hildebrandts Vorstandskollege in der Gemeinnützigen Gesellschaft Gesamtschule Niedersachsen, würdigte Nordhues die Bedeutung des Wilhelmshaveners für die Entwicklung der Gesamtschulen im gesamten Bundesland. Als Vertreter einer erfolgreichen Schule habe er in die Öffentlichkeit gehen können - und mit ungeheuerem Fachwissen, klarer Position und dem Blick fürs Wesentliche auch im Kultusministerium Gehör gefunden.

Oberbürgermeister Eberhard Menzel, selbst Vater von zwei IGS-Kindern, erinnerte daran, dass die Schule keineswegs immer nur in ruhiger See unterwegs gewesen sei und Hildebrandt als besonnener Fahrensmann die Piraten mit Argumenten abgewehrt habe. Mit Blick auf die in diesem Jahr 313 Bewerber für 180 Plätze im fünften Jahrgang sprach Menzel von einer Abstimmung mit den Füßen zugunsten der IGS.

Die Schülervertreter Marina Scharf und Henri Stietenroth zollten dem scheidenden Direktor Achtung und hoben als bleibende Erfahrung seine Ansprachen zu Einschulung und erstem Schultag hervor. Gaby Wendel-Rothe für den Verein der Eltern und Förderer sowie Björn Laue, selbst IGS-Absolvent, als Vertreter des Schulelternrats, dankten für die gute Zusammenarbeit.

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