Wilhelmshaven - Wilhelmshaven - Artem Ghazarian und Thomas Greifenstein schauen etwas irritiert. Nein, Hals und Beinbruch müsse man ihnen nicht wünschen. und#132;Viel Spaßund#147; würde viel besser passen. Denn den haben die Turner, die beide im Bundesleistungszentrum des Deutschen Turnerbundes in Frankfurt trainieren und seit fünf Jahren quasi zum Inventar vom und#132;Feuerwerk der Turnkunstund#147; gehören.
Der Kontakt zu den beiden ehemaligen Bundesligaturnen kam 2007 zustande, als der Niedersächsische Turnerbund mit dem hessischen Verband kooperierte. Folge war das Debüt der 29-jährigen gebürtigen Armeniers Ghazarian und seines ein Jahr jüngeren Kollegen bei der und#132;Dolce-Vitaund#147;-Tour. und#132;Sie sind unsere Allzweckwaffe und passen hervorragend zu unserer Showund#147;, ist sich nicht nur NTB-Pressesprecher Michael Bauer sicher.
Die hohe Meinung der Tour-Verantwortlichen freut natürlich auch die Betroffenen - setzt sie aber auch unter Druck. Artem Ghazarian: und#132;Natürlich empfinden wir es als Auszeichnung, als einzige Gruppe seit fünf Jahren dabei zu sein. Aber wir müssen deshalb immer etwas Neues bieten, damit die Chefs zufrieden sind.und#147;
Bislang war das so. Denn auf der Turnklaviatur beherrschen die beiden Hessen alle Töne. Mal komisch am Stufenbarren im Frauenfummel oder als verrückter Professor mit Puppe, mal eher klassisch wie in diesem Jahr.
Doch auch die klassischen Elemente müssen verfeinert werden, findet Artem Ghazarian, deshalb turnen die Beiden auf einem Tisch, eine Rhythmische Sportgymnastin wird integriert oder aus einem einfachen wird ein Doppelbarren. und#132;Das klassische Turnen ist nach der dritten gleichen Übung so langweilig wie Frauenfußball. Deswegen müssen wir dazu Geschichten erfinden und das Ganze mit Musik aufpeppen.und#147;
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