Wilhelmshaven - Niedersachsens Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU) zeigt sich optimistisch, dass die Folgen der von der 2M-Allianz angekündigten Fahrplanänderung für den Umschlag am JadeWeserPort überschaubar bleiben. Wie die WZ berichtete, erwägt der Reedereien-Verbund den Container Terminal Wilhelmshaven (CTW) künftig nur noch mit einem statt mit zwei Südost-Asien-Diensten anzulaufen.

Althusmann sprach am Donnerstag in Wilhelmshaven mit Vertretern des Terminalbetreibers Eurogate über mögliche Auswirkungen. Natürlich hätten wir uns gewünscht, dass Wilhelmshaven weiterhin von zwei Liniendiensten der 2M-Allianz angelaufen wird - aber weniger Linien bedeuten nicht zwangsläufig weniger Containerumschlag im JadeWeserPort, sagte Althusmann im Anschluss. Die tatsächliche Umschlags-Entwicklung bleibe abzuwarten.

Klar sei, so der Minister, dass alles daran gesetzt werden müsse, die Wahrnehmung der Attraktivität von Deutschlands einzigem Container-Tiefwasserhafen bei den Reedern zu steigern.