Wilhelmshaven - Wilhelmshaven - Andreas Haas kennt die Vorurteile: Ein bisschen Salbe, ein bisschen Tape, ab und an eine Wade kneten und am Wochenende eine schöne Mannschaftsfahrt - so ist das Leben als Physiotherapeut einer Fußballmannschaft.

Mit der Realität des 43-Jährigen beim Fußball-Regionalligisten SV Wilhelmshaven hat das nichts zu tun. und#132;Das ist eine 70 Stunden-Woche, denn irgendetwas ist immer los. Im Normalfall bin ich um 8.30 Uhr im Stadion und um 18 Uhr verlässt der Letzte meine Pritsche.und#147; Nicht anders sieht der Alltag als Physiotherapeut bei Auswärtsfahrten aus. und#132;Im Hotel ist mein Zimmer bis 22 Uhr der Anlaufpunkte für die Spieler, denn meine Behandlungsbank und das Elektrogerät sind immer dabei.und#147;

Damit das nicht missverstanden wird. Dass alles soll weder weinerlich noch anklagend klingen. Andreas Haas liebt seinen Job und die Veränderungen, die er in den letzten Jahren erfahren hat, einfach so sehr wie klare Aussagen. und#132;So etwas macht man nur, wenn man mit Inbrunst, Ehrgeiz und Engagement bei der Sache ist. Und wenn man in einem tollen Team mitarbeiten kann wie beim SVW. Ich fühle mich sehr wohl hier, bin glücklich und zufrieden mit der Arbeit und würde mich freuen, wenn es hier in den nächsten Jahren noch weitergeht.und#147;

Der Teamgedanke - er taucht in vielen Sätzen des 43-Jährigen auf. Denn einen Klassenerhalt schafft keiner alleine. Kein Spieler, kein Trainer, kein Physio. Andreas Haas: und#132;Das ist ein Gesamtpaket, zu dem alle, vom Trainergespann über den Teammanager bis zum Betreuer - gehören. Jeder steuert seinen Teil zum Gesamterfolg bei. Und nur als Team funktioniert das auch. Letztlich sorgen alle dafür, dass sich der Spieler auf seinen Job konzentrieren kann. Ob das aber in dieser Ausschließlichkeit nötig ist, darf man sicher hinterfragen, aber so funktioniert der Fußball.und#147;

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Martin Münzberger
Martin Münzberger Sportredaktion, Jeversches Wochenblatt, Wilhelmshavener Zeitung