Wilhelmshaven - Die Wohnstadt West an der ehemaligen Hofstelle Potenburg nimmt Stück für Stück mehr Gestalt an. Etliche Wohnhäuser wurden bereits gebaut, die Eigentümer sind eingezogen. In nächster Zeit wird die Bauverwaltung der Stadt die restlichen, noch zur Verfügung stehenden Flächen (rund 32 Grundstücke) ausschreiben (siehe Grafik im rechten Bereich jenseits der gelb markierten Wohnstraße).
Derzeit treibt eine große Ramme Pfähle für die Tiefgründung der Discounter Aldi und Lidl sowie für den Drogeriemarkt dm in den Untergrund. Noch nicht gerammt wird für die geplante Kindertagesstätte in dem neuen Baugebiet Potenburg, das von der Hooksieler Landstraße im Westen und von der Bundesstraße 210 (Oldenburger Straße) im Süden eingerahmt wird.
An der genannten B 210 wird sich ein Gewerbegebiet anschließen. Auf dem Eckgrundstück (siehe Grafik: graue Fläche) soll ein Möbelhaus entstehen. Wie berichtet hat das Unternehmen „XXXLutz“ Interesse an einer Ansiedlung. Bevor es soweit sein könnte, muss allerdings noch das Bauleitverfahren inklusive der Abstimmung mit den Kommunen in der Region durchlaufen und Beschlüsse der Politik gefasst werden, so die Bauverwaltung. Bisher gebe es nur einen Aufstellungsbeschluss. Das Verfahren laufe rund ein Jahr.
Bedenken hatte auch der City-Interessenverein geäußert – wegen der Größe und des Sortiments auf möglichen Sonderverkaufsflächen im Möbelhaus.
Großes Interesse gibt es auch an den noch entstehenden Gewerbeflächen an der B 210. Das Autohaus Senger hat einen Vertragsentwurf für eine Fläche; dort könnte die Pkw-Sparte untergebracht werden (Grafik: unten rechts).
Das Gewerbegebiet soll durch eine Ampelkreuzung an die B 210 angebunden werden. Auf der B 210 werden die Fahrspuren stadtauswärts verbreitert, um Rückstaus durch die Ampel an der B 210/Hooksieler Landstraße zu vermeiden. Für ein Grundstück interessiert sich ein Betreiber einer bisher noch nicht in der Jadestadt vorhandenen Schnellrestaurant-Kette. In den weiteren kleineren Gewerbegrundstücken sind laut Schallgutachten nur geräuscharme Gewerbebetriebe möglich – also auch kein zweites Schnellrestaurant.
