Wilhelmshaven - Die alten Römer haben verschiedene Schlachtformationen erfunden, aber auch schon die Komik, wie sie in den 60ern und 70ern des vorigen Jahrhunderts von der britischen Gruppe Monty Python kultiviert wurde. Einer der Autoren im alten Rom, die sich über die Sitten der eigenen Landsleute lustig machten, war Plautus.
Der Musicalkomponist Stephen Sondheim bzw. die Texter Burt Shevelove und Larry Gelhart haben drei Komödien dieses Dichters der Antike zu einer verschweißt. Herausgekommen ist dabei das Musical Toll trieben es die alten Römer, das 1962 den Broadway eroberte und 1966 mit dem berühmten Stummfilmstar Buster Keaton (der Mann, der niemals eine Miene verzog) in der Rolle des Erronius als Film herauskam.
Landesbühnen-Oberspielleiter Olaf Strieb, der in der nächsten Spielzeit als Nachfolger von Gerhard Hess in das Intendantenbüro einzieht, hat das Musical inszeniert. Es feiert am morgigen Freitag um 20 Uhr im Stadttheater Premiere.
Laut Strieb hat Toll trieben es die alten Römer alles, was ein Musical braucht. Tempo, Rhythmus, gute Dialoge und jede Menge Komik. Er verspricht dem Premierenpublikum ein Happy End und ausreichend Ohrwürmer, von denen sich mindestens einer im Ohr einnisten sollte.
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