Wilhelmshaven - Das Interesse an der 1. Banter See Konferenz ist nach dem Eindruck der Stadtverwaltung riesig. Oberbürgermeister Andreas Wagner (CDU) rechnet für die morgen um 13 Uhr im Pumpwerk beginnende Veranstaltung mit bis zu 200 Gästen. Ich würde mich freuen, wenn möglichst viele Bürger das Angebot annehmen, sagte der OB gestern gegenüber der WZ.
Eingeladen sind alle Bürger die in irgendeiner Form etwas mit dem Banter See zu tun haben: Anlieger, Freizeit-Gärtner Sport treibende, Touristiker und, und, und.. Nach vier Impulsreferaten soll über Themen von der Sanierung des immer wieder mit Blaualgen belasteten Gewässers bis zur städtebaulichen Entwicklung des gesamten Umfeldes in Arbeitsgruppen diskutiert werden.
Dr. Helmut Manzenrieder und Prof. Dr. Gerd Liebezeit werden über Geologie, Biologie und Ökologie des einstigen Hafenbeckens referieren, Stadtrat Dr. Jens Graul stellt Ideen zur weiteren städtebaulichen Entwicklung des Banter-See-Areals vor und Stadtbaurat Klaus-Dieter Kottek erläutert die planungsrechtlichen Rahmenbedingungen, die bei der Weiterentwicklung des Stadtteils zu berücksichtigen sein werden.
Ein Ziel der Veranstaltung ist es, alle möglichen Probleme, Ergebnisse von Gutachten und Sanierungsideen zusammenzutragen. Wagner: Da blickt doch kaum noch einer durch. Ein weiteres Ziel: Die betroffenen Bürger und ihre Vorstellungen möglichst früh in den Planungsprozess für das gesamte Areal mitzunehmen. Dieser Ansatz ist für ein Projekt dieser Größenordnung offenbar etwas Besonderes. Jedenfalls haben sich auch zahlreiche Interessierte von außerhalb angemeldet - Unternehmen, Wissenschaftler und auch Leute, die sich diese Form der Bürgerbeteiligung ansehen wollen.
Über Möglichkeiten der Sanierung des Banter Sees ist bereits im vergangenen Jahr intensiv diskutiert worden. Bereits beschlossen ist auch der Durchbau der Jadeallee. Offen ist die Zukunft der Freizeitgarten-Anlagen. Wagner: Am Banter See gibt es viel Platz. ich glaube nicht, dass die Freizeit-Anlagen kurzfristig von der Entwicklung betroffen sein werden. Nach meiner jetzigen Einschätzung können wir die Pachtverträge getrost noch um zehn Jahre verlängern.
