WILHELMSHAVEN - Die Gruppe BASU im Wilhelmshavener Stadtrat hat sich vor dem Hintergrund des Abrisses der Südzentrale erneut dafür ausgesprochen, in der Stadt nicht weiterhin für Millionenbeträge Industriegebiete, Gewerbegebiete und andere Baugebiete zu schaffen, sondern besser vorhandene Bausubstanz zu erhalten und zu renovieren.
Als Beispiele nennt die BASU den ehemaligen Schlachthof, die frühere Grundschule Albrechtstraße oder den Textilhof. Gebäude teilweise aus der Kaiserzeit, die in einem Zustand seien, dass man sie erhalten könnte. 'Man kann Gebäude renovieren', sagte Ratsfrau Anette Kruse-Janßen.'Man muss sie also nicht abreißen und neu bauen'. Das gelte auch für das Reinhard-Nieter-Krankenhaus, dessen Abriss geplant ist. Ein neues Krankenhaus werde die Stadt sich nach dem Stand der Dinge ohnehin nicht leisten können.
