Wilhelmshaven - Seit 1993 koordiniert die Deutsche Stiftung Denkmalschutz den bundesweiten Tag des offenen Denkmals. Die größte Kulturveranstaltung Deutschlands findet in diesem Jahr am kommenden Sonntag, 8. September, statt. Anlässlich des 100-jährigen Bauhaus-Jubiläums lautet das Motto: Modern(e): Umbrüche in Kunst und Architektur.
Vielerorts stehen revolutionäre Ideen oder der technische Fortschritt, die ein Denkmal ausmachen, im Fokus. Denn was heute als alt erscheint, war nicht immer alt: Viele Denkmale, die uns heute selbstverständlich erscheinen, waren zu ihrer Entstehungszeit modern und revolutionär. Ihre Spuren möchten wir gemeinsam am Tag des offenen Denkmals entdecken, sagt Dr. Steffen Skudelny vom Vorstand der Stiftung.
Auch in Wilhelmshaven gibt es an diesem Tag verschiedene Veranstaltungen, die das Kulturbüro der Stadt koordiniert. Die Kunsthalle an der Adalbertstraße 28 ist von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Zu sehen ist dort die Ausstellung Götzendämmerung von Moritz Götze. Zudem widmet sich der Vorsitzende des Vereins der Kunstfreunde, Christoph Goritz, in einer Führung um 15 Uhr dem Thema Architektur in der Nachfolge vom Bauhaus. Hannes Griesemann und Philipp Klein führen derweil um 14, 15 und 16 Uhr durch das Rathaus. Dabei geht es um Die Burg am Meer, wie das Rathaus von Wilhelmshavenern auch genannt wird. Treffpunkt ist jeweils vor dem Haupteingang, Rathausplatz 1.
Dort starten zu den gleichen Zeiten auch die Fahrten mit dem historischen Omnibus, der 1954 in der Jadestadt hergestellt wurde. Er verkehrt zwischen dem Rathaus und anderen Denkmälern.
