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Bürgerhaus Schortens: "Kabarett ist Rückgrat des Programms"

Malte Kirchner

Wilhelmshaven - haben Sie Sorge, dass die Leute sonst nichts mehr zu lachen haben?

Uwe Burgenger:

(lacht) Nein, die Sorge haben wir nicht. Aber das Kabarett ist auf jeden Fall ein Bereich, in dem wir besonders stark sind. Die Auftritte von Volker Pispers und Horst Schroth etwa sind bereits ausverkauft. Andererseits gibt es auch schon keine Karten mehr für die Abendvorstellungen des Theater Laboratoriums - es muss also nicht nur das Lustige sein. Auch ernsthafter Stoff wird als interessant angesehen. Natürlich wollen die Leute aber vor allem Spaß haben, wenn sie zu uns kommen.

WZ:

Was sind Ihre persönlichen Highlights in der kommenden Spielzeit?

Burgenger:

Das Figurentheater von Marc Schnittger (6. Januar 2012) ist mein persönlicher Favorit. Das ist mal eine andere Farbe im Programm. Wenn man nur Kabarett macht, droht sich das irgendwann abzunutzen. Wobei Kabarett, wie gesagt, das Rückgrat unseres Programms ist.

WZ:

Apropos Rückgrat: Wie ist es eigentlich um Ihre Abonnentenzahlen bestellt?

Burgenger:

Die sind sehr gut: Wir haben mit knapp 700 Abonnenten mehr als im Vorjahr. Weiterhin gibt es natürlich den Einzelverkauf. Aber wer gute Plätze haben möchte, muss entweder schnell oder Abonnent sein. Es ist mittlerweile übrigens so, dass der prozentuale Anteile der Schortens bei steigenden Abonnentenzahlen gesunken ist. 37 Prozent der Abonnenten kommen aus Schortens. Immer mehr Gäste kommen aus einem Umkreis von 50 Kilometern - ein schöner Erfolg

WZ:

Droht eine erfolgreiche Spielstätte dadurch nicht irgendwann zur Halle voller Stammgäste zu werden?

Burgenger:

Es gibt immer wieder Künstler, die Abonnenten nicht so mögen, wie zum Beispiel Ina Müller, die ihre jüngeren Fans mitbringt, die anderswo die ersten Reihen besetzen. Bei uns findet sie dagegen auf den vorderen Plätzen ein älteres Publikum vor, das erstmal verhalten reagiert und überzeugt werden möchte. Aber das Abo ist andererseits die Chance für uns, Neues zu etablieren, wie etwa Marc Schnitger. Das Publikum profitiert davon.

Mehr lesen Sie heute in der Wilhelmshavener Zeitung.

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