Wilhelmshaven - Heute nimmt Ingo Owen in Berlin neben einem weiteren ehrenamtlichen Seenotretter (Wolfgang Gruben aus Neuharlingersiel) das Bundesverdienstkreuz aus der Hand von Staatssekretär Enak Ferlemann entgegen. Auf Vorschlag von Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer hatte Bundespräsident Joachim Gauck den beiden Ehrenamtlichen das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen.
Die Verleihung am heutigen Freitag im Berliner Verkehrsministerium wollte der stets bescheiden auftretende Ex-Vormann der Station Wilhelmshaven am liebsten verschweigen. Denn großes Getöse um seine Person ist nicht Owens Sache.
Nehmen Sie diese Auszeichnung einfach als Anerkennung für alle Freiwilligen der Station Wilhelmshaven, empfahl deshalb Kapitän Udo Helge Fox, Geschäftsführer bei der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS), kürzlich anlässlich der offiziellen Verabschiedung von Owen am Fluthafen. Hanseatisch zurückhaltend fielen denn auch die lobenden Worte über die prägende Arbeit des langjährigen Vormanns aus.
Ingo Owen (73) war Anfang dieses Jahres aus persönlichen Gründen ganz leise aus dem aktiven Dienst ausgeschieden. Seine Arbeit als ehrenamtlicher Rettungsmann begann im Juni 1985 in Wilhelmshaven. Im Sommer 1993 wurde er freiwilliger Vormann und führte seitdem die Station und das Seenotrettungsboot Otto Behr. Die ersten Jahre war er bereits auf zwei Seenotkreuzern der DGzRS gefahren.
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