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Wilhelmshavener Musikschule Der Normalität ein gutes Stück näher

wILHELMSHAVEN - Mit dem allgemeinen Schulstart geht auch die Musikschule ins neue Halbjahr. Nachdem Corona monatelang viele Angebote unmöglich gemacht hatte, konnte vor den Sommerferien das ein oder andere wieder stattfinden – allerdings unter deutlich erschwerten Bedingungen, wie Musikschulleiterin Katharina Sapozhnikov betont. „So müssen wir jetzt keinen kompletten Neustart machen“, sagt sie.

Das neue Programm sei ein Schritt zurück zur gewohnten Normalität, stellt die Leiterin fest. Alles, was die Musikschule vor Corona im Angebot hatte, ist auch – regelkonform allerdings in kleineren Gruppenstärken – für das neue Schuljahr vorbereitet worden, teils sogar noch etwas mehr. „Wir haben ein paar neue Dozenten dazu bekommen, so dass wir zum Beispiel auch wieder Akkordeon- und ganz neu Lauten-Unterricht bieten können“, so Sapozhnikov.

Froh ist sie vor allem, dass der Elementarbereich wieder komplett stattfinden kann, von „Musik für die Kleinsten von 5 bis 18 Monaten“ (hier gibt es noch ausreichend Plätze) über den Musikgarten und die musikalische Früherziehung bis hin zum Instrumental- und Vokalunterricht. Der Elementarbereich habe sich insgesamt sehr gut entwickelt, sagt die Leiterin. Es habe sich ausgezahlt, die verschiedenen Kurse nicht auf die Schuljahre zu beschränken und fließende Übergänge zu schaffen. „So können die Kinder einfach weitermachen.“

Schnupperstunden oder Kurz-Abos

Wichtige Bausteine im Portfolio der Musikschule sind die Chor-, Gruppen-, Ensemble- und Band- beziehungsweise Orchestertätigkeit. Sie alle lagen zuletzt über weite Strecken brach, nehmen nun aber wieder Fahrt auf. „Insbesondere der Kinderchor würde sich über Zuwachs freuen“, so Sapozhnikov. Und das Neue Wilhelmshavener Sinfonieorchester (NWS) könne noch ein paar mehr erwachsene Streicher vertragen.

Bei ihren Instrumentalangeboten setzt die Musikschule neben Qualität auch auf Quantität. Ob Blas-, Saiten- oder Tasteninstrumente – für (fast) jedes Interesse kann etwas vorgehalten werden. Und sollten grundsätzlich Interessierte nicht wissen oder sich nicht entscheiden können, welches Instrument das individuell passende ist, empfehlen sich Schnupperstunden oder Kurz-Abos. „Hier können die Teilnehmer bis zu drei Instrumente ausprobieren“, erklärt die Leiterin. Wichtig: Alle Angebote ohne spezielle Altersangabe stehen allen offen – Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen.


Am 12. Dezember wird das NWS ein Konzert in der St. Georgs-Kirche in Sengwarden geben. Kleine Auftritte von Ensemble und Gruppe seien ebenfalls geplant. „Das sind immer große Motivatoren für die Musiker“, so Sapozhnikov.

Weitere Informationen zum Programm und Anmeldungen bei der Musikschule, Zedeliusstraße 1, Tel. 16 40 98.

Lutz Rector
Lutz Rector Stellv. Redaktionsleitung, Wilhelmshavener Zeitung
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