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Strahlentherapie am Klinikum Wilhelmshaven Dicke Wände schützenvor den Strahlen

Wilhelmshaven - Die Wände und die Decke im sogenannten Bunker sind an einigen Stellen fast zwei Meter dick, das Rolltor am Eingang zum Raum, in dem der Linearbeschleuniger stehen wird, wiegt mehrere Tonnen: Die Dimensionen für die Erweiterung der Strahlentherapie am Klinikum sind gewaltig. Im Laufe des Januars soll das moderne medizinische Gerät an seinen späteren Einsatzort gestellt werden.

Von außen sind die Ausmaße des Anbaus an die bestehende Strahlentherapie des Klinikums gut erkennbar. Die Fassadenverkleidung lehnt sich an bestehende Bauten im direkten Umfeld an. „Ein Jahr Bauzeit ist kalkuliert“, sagt Architekt Till Griesemann.

Eröffnung für erstes Quartal geplant

Im Laufe des ersten Quartals kommenden Jahres soll die Erweiterung der Strahlentherapie eingeweiht und eröffnet werden. Allein zwei Monate wird es dauern, den Linearbeschleuniger technisch einzurichten und anzuschließen. Rund 5,5 Millionen Euro wurden investiert. Diese Maßnahme gehört wie auch der Bau des Parkhauses zum Gesamtpaket der Vorabmaßnahmen für den Neubau des Klinikums an der Friedrich-Paffrath-Straße. Bei den Arbeiten gab es laut Griesemann keine Verzögerungen, lediglich bei der Lieferung bestimmter Komponenten gab es Engpässe aufgrund der Auswirkungen bei Lieferketten im Zuge der Corona-Pandemie und des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine.

Dicke Wände sollen vor Strahlung schützen

Die bis zu knapp zwei Meter dicken Wände sollen später vor der ionisierenden Strahlung des Linearbeschleunigers schützen. Neben diesem modernen Behandlungsgerät wird es in dem Gebäude mit einer Brutto-Grundfläche von 640 Quadratmetern auch mehrere Behandlungsräume geben.

Auf dem Dach des Erweiterungsbaus wird eine Technikzentrale errichtet. Diese ist über eine außenliegende Treppe erreichbar, der Neubau selbst ist über das Bestandsgebäude zugänglich.


Der zugehörige Haupteingang verbindet das Strahlentherapiezentrum mit dem jetzigen Hauptbau des Klinikums.

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