Wilhelmshaven - Schortens/meh - und#132;In den vergangenen 20 Jahren hat sich viel geändertund#147;, erklärte Gerhard Böhling, warum im Forsthaus Upjever jetzt eine Ära zu Ende ging. Der Bürgermeister der Stadt Schortens verabschiedete dort die 16 Bezirksvorsteher, die teils jahrzehntelange Arbeit geleistet haben. Vor 20 Jahren sei es noch der Regelfall gewesen, dass die Helfer Bescheide in ihren Bezirken verteilten oder als Ansprechpartner Mängel an die Verwaltung weitergaben, so Böhling. Durch die technischen Weiterentwicklungen habe sich daran aber viel geändert, die Bezirksvorsteher seien heute nicht mehr zeitgemäß.

Gemeinsam habe man daher beschlossen, sie künftig nicht mehr einzusetzen. und#132;Wir werden Sie aber trotzdem noch brauchenund#147;, betonte der Bürgermeister und nannte die Viehzählungen bei den Landwirten als Beispiel. Außerdem vertraue er darauf, dass die ehemaligen Bezirksvorsteher weiterhin mit offenen Augen durch die Stadt gehen werden.

Als Dienstältesten Vorsteher verabschiedete Böhling Hajung Sjuts in den Ruhestand. Seit 1965 war er für den Bezirk Schortens II verantwortlich. Auch seine Ehefrau Margrit hatte sich für die Gemeinde engagiert und den Bezirk Heidmühle II 1988 von ihren Eltern übernommen, die sich seit 1960 darum kümmerten.

Um den bevölkerungsreichsten Bezirk, Grafschaft IV und 14 hatte sich Bernhard Caßens gekümmert. Den weitläufigsten Bereich, Schoost, hatte Alma Wilken. Böhling dankte außerdem den Bezirksvorstehern Gerhardina Schlüter (Heidmühle I, seit 2007 im Amt), Garald Lübben (Sillenstede-Ost, seit 2005), Martina Oschmann (Sillenstede-West, seit 2003), Folkert Eyhusen (Accum, seit 2002), Friedrich Minits (Middelsfähr, seit 1998), Hans Garrelfs (Addernhausen, Oestringerfelde, Upjever, seit 1988, Gesa Ritter (Heidmühle V, seit 1989), Werner Müller (Roffhausen, seit 1980), Walburga Wilkening (Heidmühle IV, seit 1979), Helmut Lührs (Ostiem, seit 1977), Manfred Kirchhoff (Schortens I, seit 1968) und Gisela Kirchhoff (Heidmühle III, seit 1966).