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NWZonline.de Region Wilhelmshaven

Drei Attacken In Wilhelmshaven: Polizisten angegriffen: Sechs Beamte verletzt

02.01.2020

Wilhelmshaven Zu gleich mehreren Angriffen auf Polizeibeamte ist es in der Nacht auf den 1. Januar in Wilhelmshaven gekommen. Dabei wurden mehrere Polizisten verletzt.

Gegen 00.20 Uhr fiel einer Funkstreife der Diensthundeführergruppe in der Gökerstraße auf, wie ein Mann vor einem Lokal eine Frau mit einer Schusswaffe bedrohte. Der Aufforderung, die Waffe auf den Boden zu legen, kam der Mann auch zunächst nach, berichtet die Polizei. Aus dem Lokal heraus habe sich aber eine Menschenmenge gebildet, die die Polizeibeamten bedrängte. Weitere Funkstreifenwagen kamen zur Verstärkung. Trotz mehrmaliger Aufforderung sei die Menge nicht zurück ins Lokal gegangen, sondern habe die Polizisten weiter bedrängt. Die Polizei setzte schließlich Pfefferspray und Schlagstock ein, nur mit Hilfe der Diensthunde konnte die Menschenmenge zurückgedrängt werden. Zwei Beamte erlitten Verletzungen an der Hand, zwei weitere Beamte wurden durch Pfefferspray verletzt. Zwei Beschuldigte kamen in Gewahrsam. Ermittlungsverfahren wegen Bedrohung, Widerstand gegen Polizeibeamte und tätlichem Angriff auf Polizeibeamte wurden eingeleitet.

Zu einem tätlichen Angriff kam es auch in der Friedrikenstraße. Dabei wurden zwei Polizisten verletzt. Gegen 2.10 Uhr waren eine Funkstreife zu einem gemeldeten Fall von häuslicher Gewalt gefahren. Die Polizeibeamten sahen, wie ein Mann auf eine am Boden liegende Frau einschlug. Die Einsatzkräfte zogen den Mann vom Opfer weg und wollten ihn mit Handfesseln fixieren. Daraufhin schlug die Frau, der die Beamten halfen, mit einer Spraydose auf den Hinterkopf des einen Polizisten ein. Inzwischen war eine weitere Funkstreife zur Unterstützung eingetroffen.

In der Wohnung befanden sich außerdem zwei Hunde, ein Rottweiler und ein Mischling. Der Mischling biss einen Polizisten in den Oberarm, der Biss ging glücklicherweise nicht durch die Lederjacke, es blieb bei einem Hämatom. „Beide Hunde konnten schließlich nur mittels Pfefferspray in Schach gehalten werden“, berichtet die Polizei. Das Pärchen stand unter Alkoholeinfluss und verbrachte die Nacht ebenfalls in Polizeigewahrsam.

Auch in einem weiteren Fall wurden Polizisten von demjenigen attackiert, dem sie helfen wollten: Ein 17-Jähriger hatte am Silvesterabend gegen 23 Uhr die Polizei gerufen hatte, weil er angeblich mit Raketen und Pistolen beschossen worden sei. Als die Beamtem eintrafen, wurden sie laut Einsatzbericht zunächst beleidigt und anschließend angegriffen. Die Polizeibeamten nahmen den weiterhin aggressiven jungen Mann mit zur Dienststelle. Wegen des Alters und seiner Alkoholisierung kam er ins Klinikum. Ein Erziehungsberechtigter wurde in Kenntnis gesetzt.

Irmela Herold Redakteurin / Online-Redaktion
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