Wilhelmshaven - Gödens/wan - Die Freude war am Donnerstagabend groß, dass das Wirtschaftstreffen und#132;Perspektive Frieslandund#147; des Landkreises nach mehrjähriger Restaurierung wieder im Barocksaal von Schloss Gödens stattfinden konnte. Vor Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Verbänden wies Hausherr Maximilian Graf von Wedel darauf hin, dass die Sanierung das Werk des im Sommer verstorbenen Vaters Karl-Georg Graf von Wedel sei.

Er fehle, denn er habe hier sehr viel bewegt, würdigte Gastgeber Landrat Sven Ambrosy den Grafen in einem kurzen Gedenken, bevor er sich den Perspektiven im Landkreis widmete. Statt Arbeitslosigkeit und Schulden sei der zunehmende Fachkräftemangel heute das große Problem: und#132;Friesland braucht Zuzug!und#147; Dazu gehöre es, einst Abgewanderte zurückzugewinnen. Zu den großen Fortschritten zählte der Landrat das Technologiezentrum Varel, oder dass das Ausbildungszentrum schon jetzt zugunsten neuer Kapazitäten erweitert werden müsse. Ein großer Kraftakt sei aktuell der Breitbandausbau, den der Landkreis anstrebt. Ambrosys Appell an alle Unternehmer und Entscheidungsträger im Landkreis lautete schließlich: und#132;Weg mit der norddeutschen Bescheidenheit!und#147;

Eingedenk des plötzlichen Todes des Hausherren im Sommer, der Schloss Gödens als Familienunternehmen weitgehend unvorbereitet traf, passte das Referat von Michael Höller von der Industrie- und Handelskammer (IHK) Oldenburg zum sogenannten Notfallkoffer besonders gut an diesem Abend.