Wilhelmshaven/dschibuti - In gut einer Woche wird die Fregatte Niedersachsen im ostafrikanischen Dschibuti ihr Schwesterschiff Ausburg ablösen. Dann waren die 225 Soldaten an Bord rund fünfeinhalb Monate im Anti-Piraterie-Einsatz Atalanta am Horn von Afrika und dem indischen Ozean eingesetzt.
Fregattenkapitän Bernhard Veitl, Kommandant der Augsburg, zog vor der Heimkehr nach Wilhelmshaven eine erste Bilanz. Als vollen Erfolg bewertet der 45-Jährige den Einsatz. Die Piraterie ist auf einem historischen Tiefstand. Dazu haben wir durch unsere ständige Präsenz vor der Küste Somalias und den Aufklärungsflügen über die Piratencamps beigetragen. Abschreckung ist hier der Schlüssel zum Erfolg, so Veitl. Mit zu diesem Erfolg beigetragen hätten auch die beiden eingeschifften Sea Lynx-Hubschrauber. Durchschnittlich zwei Flüge pro Tag absolvierte die eingeschiffte Crew im Einsatzgebiet.
