WILHELMSHAVEN - Auf der etwa 40 000 Quadratmeter großen Fläche der Wiesbadenbrücke am Großen Hafen will die Wilhelmshavener Spar- und Bau Wohnungsbaugenossenschaft nicht nur für Mitglieder hervorragenden Wohnraum in Hafennähe schaffen, sondern auch allen Bürgern die 'Wiesbadenbrücke-HavenInsel' erlebbar machen.
Das sagte der Vorstandsvorsitzende von Spar- und Bau, Peter Hohmann, gestern bei der Präsentation der Pläne für die Hafen-Halbinsel. Zusammen mit der Architektenkammer Niedersachsen hatte das Wohnungsbauunternehmen nach deren Regeln für die Auslobung von Wettbewerben einen Architektenwettstreit ausgeschrieben.
Drei Monate Zeit hatte jedes Architekten- und Planungsbüro für die Erstellung eines Konzepts, eine Zeichnung anzufertigen und ein entsprechendes Modell zu bauen.
Das Preisgericht unter der Leitung von Karin Keller (Architekturbüro KSW Architekten und Stadtplaner GmbH) aus Hannover einigte sich nach sehr intensiver Prüfung der 17 eingereichten Arbeiten auf ein Projekt des Büros Möckel + Kiegelmann Architekten aus Recklinghausen.
'Susanne Kiegelmann und Peer Möckel haben die Gesamtaufgabe am qualitätsvollsten umgesetzt', so die Jury. Das Vorstandsmitglied der Spar und Bau, Dieter Wohler, sagte, man sei froh, schnell zu einem guten Ergebnis gekommen zu sein. 'Wir werden uns jetzt mit dem Architekturbüro Möckel + Kiegelmann über die weitere Bearbeitung des städtebaulichen Konzepts verständigen, um anschließend mit dem Stadtplanungsamt diesen Bereich zeitnah zu realisieren.' An der Präsentation des Wettbewerbssiegers nahm für die Stadt Wilhelmshaven Stadtbaurat Oliver Leinertteil.
