Bei einem Werkstattbrand in der Wilhelmshavener Südstadt konnten zwei Personen, die sich beim Ausbruch des Feuers in der Halle befanden, von den Einsatzkräften gerettet und im Freien reanimiert werden. Eine Person verstarb in Folge ihrer schweren Verletzungen. Eine weitere Person wurde mit schwersten Verletzungen ins Klinikum transportiert, von wo aus sie in eine Spezialklinik gebracht werden soll. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte am Mittag stand die Werkstatt bereits vollständig in Flammen. Das Werkstattgebäude an der Oldebrügge- /Ecke Rüderstraße brannte bis auf die Grundmauern nieder. Ein Gasbehälter oder ein Autotank explodierten während der Löscharbeiten mit einem lauten Knall, gerade in dem Moment als die Polizei vor Ort eintraf. Während Menschen aus den angrenzenden Häusern evakuiert wurden, brachten die Einsatzkräfte das Feuer unter Kontrolle und verhinderten ein Übergreifen auf die Nebengebäude. In der Nähe befanden sich ein „Aldi“-Markt und ein Wohnhaus, die Tischlerei Papcke und auch die Wilhelmshavener Brauerei waren nicht weit entfernt. Alle freiwilligen Wehren der Stadt waren vor Ort, um das Feuer zu löschen. Die Einsatzleitung lag bei Feuerwehrchef Josef Schun. Die Löscharbeiten dauerten bis in den Nachmittag an. Im Einsatz waren gut 70 Personen von Berufswehr, Rettungsdienst, Ortsfeuerwehren Bant-Heppens und Rüstringen sowie Polizei, Malteser, Notfallseelsorge und DRK.Wer der Eigentümer des brennenden Gebäudes war, konnte bisher nicht ermittelt werden, auch die Höhe des Brandschadens steht noch nicht fest. Die Polizei nimmt die Ermittlungen zur Brandursache auf.