Wilhelmshaven - Was ist bereits gut in der Wilhelmshavener Innenstadt und worauf lässt sich aufbauen? Was fehlt und wo gibt es Verbesserungsbedarf? Wo liegen unausgeschöpfte Potenziale? Kurz: Was müsste geboten werden, damit die Wilhelmshavener Innenstadt von Bürgern und Besuchern öfter oder überhaupt erst besucht wird? Fragen, auf die die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Wilhelmshaven im Rahmen einer Innenstadtstrategie Antworten sucht. Aber auch die Meinungen, Wünsche und Ideen der Bürger und Besucher, also der Nutzer, sind gefragt.
Mehr Aufenthaltsqualität
Der vom Hannoverschen Planungsbüro „cima“ begleitete Prozess hat das Ziel, ein ganzheitliches Konzept für den Zentrumsbereich in Wilhelmshaven zu erstellen. Im Fokus stehen hierbei die Themen Angebot und Erlebnis, Gestaltung und Aufenthaltsqualität sowie Erreichbarkeit. Bürgerinnen und Bürger sollen sich ausdrücklich an diesem Prozess beteiligen.
Die Erstellung einer Innenstadtstrategie baut auf der im vergangenen Jahr durchgeführten Innenstadtbefragung und den bereits vorhandenen Konzepten auf und zeigt konkrete Handlungsbedarfe in der Innenstadt auf. Der Fokus soll allerdings auf der Erarbeitung eines konkreten Maßnahmenpakets zur kurz- mittel- und langfristigen Attraktivierung der Innenstadt liegen. Die Umsetzung der konkreten Maßnahmen, auch im Rahmen von in der Zukunft zur Verfügung stehenden Förderprogrammen, ist das Ziel, so Alexander Leonhardt, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft.
Workshops geplant
Eine erste Gelegenheit, sich aktiv für die Innenstadtentwicklung einzubringen, bot jetzt die öffentliche Auftaktveranstaltung im Gorch-Fock-Haus. Neben Informationen zu den Zielen der Innenstadtstrategie, dem Erarbeitungsprozess und den Beteiligungsmöglichkeiten, fand ein erster kleiner Workshop statt, in dem Stärken, Schwächen und erste konkrete Verbesserungsbedarfe und Maßnahmen gesammelt wurden.
Seit dem 18. März haben die Bürger und Bürgerinnen auch die Möglichkeit, ihre Ideen und Wünsche zur Gestaltung der Innenstadt über eine kurze digitale Umfrage sowie eine interaktive Ideenkarte in den Prozess einzubringen. Auf der Ideenkarte können direkt auf einer Übersichtskarte Stärken und Schwächen sowie Verbesserungsvorschläge genau an den Orten hinterlegt werden, wo sie sich im Innenstadtbereich befinden. Außerdem können bereits vorhandene Einträge bewertet und kommentiert werden.
Christiane Guhl, zuständig für das Stadtmanagement bei der Wirtschaftsförderung freut sich besonders über die Teilnahme von Jugendlichen und jungen Familien und ihre Ideen für eine lebens- und liebenswerte Innenstadt. Die Teilnahme an der digitalen Befragung ist bis zum 12. April möglich unter:
