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NWZonline.de Region Wilhelmshaven

Darum sind die Löscharbeiten so aufwendig

15.08.2019

Wilhelmshaven Das Großfeuer in einem Wilhelmshavener Entsorgungsbetrieb ist unter Kontrolle gebracht worden. „Der Brand ist im Wesentlichen gelöscht“, sagte eine Polizeisprecherin am Donnerstagmorgen. „Eine Brandwache versucht, die letzten Glutnester aufzuspüren.“

Die in Brand geratenen aufgestapelten Schrottfahrzeuge müssen auseinandergezogen werden, um an die unten liegenden Glutnester zu gelangen, teilte die Stadt Wilhelmshaven am Tag nach dem Brand mit. Eine besondere Herausforderung bei den Löscharbeiten: Das Löschwasser darf wegen vor Ort befindlichen Reststoffe wie Öle und Kraftstoffe nicht in die Kanalisation und somit in die Kläranlage geleitet werden. Das Löschwasser muss aufgefangen und anschließend fachgerecht entsorgt werden. Unterstützt wird die Wilhelmshavener Feuerwehr von den Freiwilligen Feuerwehren aus dem benachbarten Landkreis Friesland, die die Einsatzkräfte vor Ort abgelöst haben.

In dem Betrieb waren nach Angaben der Polizei am Mittwochnachmittag übereinander gestapelte Schrottfahrzeuge in Brand geraten. 130 Einsatzkräfte waren vor Ort. Zwei Einsatzkräfte seien bei den Löscharbeiten leicht verletzt worden, teilte die Stadt mit.

Die Ursache für den Brand war auch am Donnerstag noch unklar. „Fast die ganze Stadt riecht jetzt nach Qualm, weil der Wind noch einmal gedreht hat“, sagte ein Polizeisprecher am frühen Morgen. Anwohner waren gebeten worden, Fenster und Türen geschlossen zu halten.

Schadstoffmessungen wurden während des Einsatzes durchgeführt, es wurden aber keine bedenklichen Werte festgestellt. Zwei Fahrzeuge der Feuerwehr wurden durch Hitzeeinwirkung beschädigt, waren aber weiterhin einsatzfähig. Eine Drehleiter fiel aus.

Die Rauchwolke war selbst von Bremerhaven aus deutlich zu sehen, wie mehrere Bilder beim Kurznachrichtendienst Twitter zeigten. Selbst in Oldenburg war die Rauchwolke am Horizont zu sehen.

Die Feuerwehr Wilhelmshaven löste Stadtalarm aus, somit waren alle zur Verfügung stehenden Kräfte von Berufsfeuerwehr und den Freiwilligen Feuerwehren Rüstringen und Bant-Heppens zum Löschen des Großbrandes im Einsatz. Unterstützt wurden sie von der Werksfeuerwehr der NWO sowie von Schleppern, die von der Wasserseite aus Löscharbeiten vornahmen. Den Stadtbrandschutz stellten währenddessen die Ortsfeuerwehren Sengwarden und Fedderwarden sicher. Außerdem waren das Deutsche Rote Kreuz und Beamte der Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland im Einsatz.

Das Pumpwerk Wilhelmshaven hatte seine Abendveranstaltung „Mittwochs am Pumpwerk“ aufgrund des Brandes abgesagt.

Claus Arne Hock Redakteur / Online-Redaktion
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